#16 - Jara: Von unnahbar bis hin zum verlässlichen Seelenpferd

Shownotes

Vielen herzlichen Dank an Nicole Wagner für ihren Mut und ihre Offenheit, über den letzten Weg von ihrem Seelenpferd Jara zu sprechen!

Kontaktdaten Nicole Wagner Website: https://www.fuetterung-im-blick.de

Noteselhilfe e.V https://www.noteselhilfe.org

Pfotenschutz Straubing und Umgebung e.V. https://www.facebook.com/groups/274732846781041

Begleitung auf dem letzten Weg Deines Pferdes: Ich begleite Pferde und ihre Menschen in herausfordernden Zeiten, sei es wenn bekannte Wege nicht mehr tragen und weiterführen, der Abschied näher rückt, Entscheidungen schwerfallen oder wenn Du spürst, dass es nicht mehr um Gesundheit, sondern um inneren Frieden und Würde geht.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Gemeinsam schauen wir mit Ruhe und Offenheit auf das, was Dein Pferd und Du gerade brauchen. Wenn Du dir eine persönliche Begleitung wünschst, schreib mir gerne unverbindlich eine E-Mail mit dem Betreff „Begleitung“.

Kontaktdaten Stefanie Hegmann-Celie: DIE andere Lösung für Dein Pferd. Online.

Mail: info@pferde-energiearbeit.com Website: www.pferde-energiearbeit.com Facebook: www.facebook.com/hegmann.stefanie LinkedIn: www.linkedin.com/in/stefanie-hegmann-celie

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Info-Video über die Pferde-Energiearbeit: www.youtube.com/watch?v=rM7QXk8_wcA&t=80s

Mehr über mich und meine Angebote im ONATHA-Netzwerk: https://onatha.de/netzwerk/stefanie-hegmann-celie-online-praxis-fuer-pferde/

Deine Geschichte im Podcast: Wenn Du selbst Deine Geschichte im Podcast teilen möchtest, schreib mir ebenfalls sehr gerne.

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Unterstützung beim Podcast: Annette Weiß, Podcast-Mentorin, funkenweiss – Branded Podcasts, Moderation und Training Mail: aw@funkenweiss.media

Hintergrundmusik, Harfe: Annemiek Bollen – www.kwikstaartje.nl

Foto Stefanie: Marianne Künzel-Patuschka

Transkript anzeigen

00:00:05: Sie sagte dann einen Satz zu mir, das Pferd hätte es nicht besser treffen können als dich zu treffen und das ging durch Mark und Bein.

00:00:28: Herzlich willkommen zur sechzehnten Folge von Hufspuren im Licht wenn Pferde ihren letzten Weg gehen!

00:00:46: Mein Name ist Stefanie Hekman-Zeli und ich spreche hier mit Menschen die ihr Pferdelos lassen mussten.

00:00:52: Ihre Geschichten sollen anderen Pferdemenschen Mut machen denn ein steht fest Irgendwann kommt der Tag, an dem wir uns von unserem Pferd verabschieden müssen.

00:01:01: Somit geht es in diesem Podcast darum, dass Liebe und Vertrauen stärker sind als die Angst vor diesem letzten Moment!

00:01:08: Und du wirst deutlich spüren, daß die tiefe Verbindung zwischen Pferde-und Mensch weit über diesen letzten Weg

00:01:15: hinausgeht.".

00:01:16: Heute hört ihr die Geschichte von Nicole Wagner und ihrer Studie Jara.

00:01:21: Siebzehn Jahre lang gingen die beiden gemeinsam durchs Leben – sie lernten miteinander?

00:01:26: wuchsen miteinander auf und teilten unzählige Erinnerungen.

00:01:30: Als Jara am Weihnachtsabend, in den Jahren des Jahrhunderts, veränderte sich für Nicole vieles – auch Weihnachten überhaupt!

00:01:39: Wie Nicole die gemeinsame Zeit mit Jara erlebt hat was diese besondere Stute ihr geschenkt hat um wie sie ihren Abschied erlebt hat erzählt sie uns jetzt selbst.

00:01:48: Liebe Nicole herzlich willkommen hierin deiner Folge von Hufspuren im Licht wenn Pferde ihren letzten Weg gehen.

00:01:55: Vielen Dank.

00:01:56: Hallo!

00:01:57: Ich freue mich ja sehr, dass du da willst.

00:01:59: Magst du dich der Zuhörerin dem Zuhörer direkt vorstellen?

00:02:03: Ja gerne.

00:02:04: ich bin die Nicole Wagner und komme aus dem Bayerischen Wald und lebe hier mit meiner Familie meinem Mann und meiner Mutter auf unserem kleinen eigenen Traum also unseren eigenen kleinen Hof am Waldrand und viel mehr gibt es da eigentlich nicht sozusagen

00:02:27: Mein Pferd!

00:02:28: Wir sprechen ja jetzt über deine Stute Jara.

00:02:31: Wenn wir es als Zuhörer unsere Augen schließen, welches Bild soll dann entstehen?

00:02:37: Wie sah sie aus und wie würdest du ihren Charakter in ein paar kurzen Worten beschreiben?

00:02:43: Also die Jara war eine Fuchsstude und ich habe immer gesagt Sie hat die Mähne und den Schweif in verschiedenen Nussschalfarbtönen.

00:02:55: Ihre Ausstrahlung war unglaublich charakterstark.

00:02:59: Sie hatte so eine Ausstahlung wie so ne große Beschützerin, die die Flügel um dich legt und du hast sich zu Hause gefühlt.

00:03:07: also ich glaube so kann man die Jara ganz gut beschreiben.

00:03:12: Wie alt ist Jara geworden?

00:03:14: Die Jara ist zweiundzwanzig ein halb Jahre geworden genau.

00:03:19: Wie war deine erste Begegnung mit Jara?

00:03:22: Zwei tausendsechs hast Du mir erzählt.

00:03:24: Da warst du noch so dreizehnvierzehn?

00:03:27: Genau.

00:03:28: Nehmen

00:03:28: wir uns mal mit zu diesem Moment!

00:03:31: Also die Jara stand an dem Reitstall, ich habe da gemistert.

00:03:34: Ich war da in den Sommerferien eigentlich jeden Tag.

00:03:37: Die Stute war sehr unnahbar in der Herde... Das war das einzige Pferd in dem Schulbetrieb, das einen zu einem Nichtgleich rannte und den Kontakt gesucht hat.

00:03:47: Sondern mehr so auf Abstand gegangen ist und die Beobachterin war.

00:03:51: Ich wusste dass sie als Verkaufspferds Darstand hatte aber überhaupt keine Berührungspunkte mit ihr weil ich da ja bloß ausgeholfen habe Und die war eigentlich ganz weit weg von mir.

00:04:06: Wenn ich in den Reitstunden zugeguckt habe, hab' ich das Pferd immer gesehen.

00:04:10: Der Mensch steigt auf!

00:04:11: Das Pferdd geht rückwärts, stampft mit einem Hinterbein und geht in die Luft.

00:04:15: Es hat mir schon sehr großen Respekt verschafft muss ich sagen.

00:04:19: Und irgendwie... Ich weiß auch gar nicht genau wie es lief aber eines Tages vor meiner Reitlehrerin zu irgendeinem Reitabzeichen kubelte noch das Fenster runter bevor sie losfuhr und sagte zu mir, du die Jahre hattest sich verletzt.

00:04:32: Dann habe ich sie ganz groß angeschaut, sag ich okay.

00:04:35: Der Fuß müsste jetzt täglich neu verbunden werden und sie bräuchte ein bisschen Spaziergang.

00:04:41: ob ich das nicht machen will.

00:04:42: Und dann habe ich die ganz groß Angeschaut und hab gesagt es kann ich nicht.

00:04:45: Da hat sie gesagt doch das kannst du!

00:04:47: Du bist sehend, das funktioniert sehr gut.

00:04:50: So begann die Geschichte von Jara und mir tatsächlich.

00:04:55: Also

00:04:56: ihr wurdet zusammengefühlt?

00:04:58: Ja genau

00:05:00: Aber dann hast du sie ja erst mal so gepflegt und die war ja noch nicht deine.

00:05:04: Wie ist sie denn deine geworden?

00:05:06: Ja, ja!

00:05:09: Also wir waren ganz viel spazieren, ich hab sie geputzt.

00:05:12: Ich habe sie versucht am Platz zu lungschieren und auch beim Lungschieren hat sie angefangen sobald der Druck also dieses ich schicke dich vorwärts los gegen rückwärz zu gehen und zu stampfen und ich weiß nicht aber in meiner kompletten Laufbahn habe ich immer irgendwelche Seelen an meiner Seite die eben nicht enorm entsprechen.

00:05:32: Sie war so die erste, die mich dann angefangen hat zu reizen.

00:05:35: Also sie hat so mein Inneres gereizt und ich wollte rausfinden wie das funktioniert also warum es nicht geht.

00:05:42: was was sie hat in meinem umfeld diese sind wir drauf fahren vorwärts schicken und ich habe mir gesagt nee Ich glaube ich will das nicht.

00:05:49: Dann hab' ich immer ein bisschen was probiert was sich so in den bodenarbeitsstunden gesehen oder gelernt haben Und es hat dann auf einmal tatsächlich zum boden zum teil funktioniert.

00:05:59: also wir waren jetzt keine Einheit.

00:06:01: Das war auch noch ein langer Weg, bis wir das waren.

00:06:04: Aber es hat sich verstanden und ich habe versucht mich in sie reinzufühlen Und das war eigentlich so der Schlüsselmoment wo ich als Jugendliche gedacht hab Ich glaube ich kann dieses Pferd nicht mehr loslassen.

00:06:17: Also sie ist jetzt mein Seelenkleber Und naja, ich war ja noch Jugendlich und ich habe zwar mein Geld mit Zeitung austragen und so.

00:06:28: Mein Taschengeld aufgebessert aber für ein Pferd hat es dann doch nicht gereicht.

00:06:32: und dann standen halt da noch meine Eltern im Weg.

00:06:37: Die musste sich dann tatsächlich mit Engelszungen überzeugen.

00:06:40: also sie war eben auch Verkaufspferd.

00:06:42: Sie wurde auch Probe geritten.

00:06:44: Ja die Proberitte waren recht unschön wie ich fand.

00:06:48: Und irgendwann habe ich da mal meine Eltern zum Hof mitgeholt, dann hat mein Vater gesagt auf gar keinen Fall.

00:06:54: Da kamen dann auch ein paar Mütter und haben gesagt also das könnt ihr nicht machen dass ihr so eine Studie, so einem jungen Mädel gibt es ist total verantwortungslos.

00:07:02: Dann gab's einige Gespräche zu Hause und der Druck am Reitstall wurde aber größer weil dieses Pferd musste weg Irgendwann im Herbst, glaube ich, in dem Jahr des Jahrhunderts, tatsächlich ließ sich dann vor allem mein Vater erweichen.

00:07:16: Ich glaube meine Mama hat da eine ganz große Rolle gespielt und so genau weiß ich das gar nicht.

00:07:22: Und genau mein Vater hat damals um die Jara zu kaufen seinen geliebten alten Bus verkauft den er gehickt und gepflegt hat damit er mir dieses Pferd kaufen kann.

00:07:33: Wow!

00:07:34: Genau.

00:07:35: So war dann die JARA mein Pferdd

00:07:38: Ja, und eigentlich dann auch Familienmitglied direkt.

00:07:41: Wenn so viel Einsatz gezeigt wird von deinen Eltern ist es ja wohl echt schön mehr.

00:07:45: Und dann ging eure echte gemeinsame offizielle Reise zusammen los?

00:07:50: Ohja!

00:07:51: Die Reise war echt nicht einfach.

00:07:52: also wie gesagt die Stute wenn man drauf saß fing an du hast den Schenkeldruck gegeben die Zügel vorne locker gelassen und dann gingen sie rückwärts.

00:08:01: Wo ist der Vorbertsgang?

00:08:03: Naja Ich habe mir dann eben auch wieder Hilfe geholt.

00:08:06: Irgendwann musste ich auch den Stall wechseln und da waren dann auch noch mal ganz interessante Aspekte, das war natürlich auch wieder die Fraktion draufhauen und vorwärts und so.

00:08:15: Da habe ich mich dann ein bisschen abgesondert und es hat dann ganze zwei Jahre gedauert tatsächlich mit wahnsinnig vielen Tränen.

00:08:22: Und ja, ich war dann auch mitten in der Pubertät.

00:08:25: Ich glaube wir haben eine ähnliche Zeit gehabt von der Pupertät her.

00:08:28: also es hat sich sehr gut getroffen Und es waren zwei Jahre wirklich harte Arbeit.

00:08:34: Also ich musste sehr, sehr hart an mir selber arbeiten.

00:08:37: An dem was ich will, an dem was sich suche und an den was sie jahra möchte.

00:08:43: Mir geben möchte und mir geben kann und dadurch oder da mussten wir einfach unseren Weg finden.

00:08:50: das lief dann irgendwann.

00:08:51: also irgendwann haben wir uns habe ich's Gefühl gehabt blind verstanden.

00:08:56: Mein Papa ist dann tatsächlich im Ankrebs erkrankt und auch verstorben.

00:09:01: Und die Jara war so ein bisschen das Vermächtnis meines Vaters für mich.

00:09:06: Sehr schön!

00:09:07: Und Jara immer an meiner Seite, wenn es mir schlecht ging, war sie die beste Freundin, die mich aufgefangen hat.

00:09:14: Wenn ich sauer war, wenn irgendwas nicht lief, war ich immer am Reitstall zu finden.

00:09:18: Es war oft so, dass ich mich dazu gelegt habe und einfach die Zeit mit ihr genossen hab... Ich bin mit der Zeit auch dann tatsächlich mit Halsring geritten.

00:09:29: Ich habe Wanderritte gemacht, also ich hab einen ganz, ganz großen Wanderritm mit ihr gemacht, im Jahr zwölf.

00:09:35: Ich finde er hat uns da nochmal richtig, richtig zusammengeschweißt weil ich hatte mein ganzes Equipment auf der Jahre.

00:09:41: Also ich hatte einen Wanderreit-Kollegen mit einem Maut hier dabei.

00:09:45: Der hatte wahnsinnig viel Wanderereiterfahrung und der hat mir oft meine Ängste genommen.

00:09:50: Also wenn ich gesagt habe ich weiß nicht und so jetzt probiere es halt einfach Schau mal, hat er gesagt was sie dir gibt und was die dir geben mag.

00:09:57: Und der hat mir irgendwann im Gelände einfach das Zaumzeug vom Pferd gerissen.

00:10:01: Jeder andere Mensch hätte sich wahrscheinlich auf den Kopf gelangt.

00:10:03: Ja mein Pferde ist einfach mit mir gelaufen.

00:10:06: Die ist mit mir im Schritt im Trab und dem Galopp mit Haltring gelaufen und irgendwann in der ganzen Laufbahn ist uns dann auch noch ein Esel begegnet.

00:10:16: Und da ich ja sehr alternativ unterwegs bin irgendwie so mit den Tieren also alles was die anderen nicht machen hatte ich dann irgendwann Tatsächlich auch einen Handesel dabei namens Filou, der heute noch an meiner Seite ist und natürlich mit mehreren Iseln zusammenlebt.

00:10:32: Aber Jara hat am Anfang vielsterlich Angst vor Eseln und ich wollte mich aber unbedingt um diesen Esel kümmern.

00:10:37: Und die sind dann echt... Ich glaube ja gute zehn Jahre miteinander eigentlich ins Gelände gegangen.

00:10:43: wir waren sowohl fast food Mc Drive Wir waren auf meiner Eige erst auf unserer Hochzeit waren sie dabei.

00:10:53: Die haben mit mir auf Wanderreitstationen übernachtet und geschlafen.

00:10:57: Und natürlich war das volles Geschau, also wenn du da mit einem Pferd und dem Esel auftauchst... Wir waren unzertrennlich, dachte ich!

00:11:06: Also wir waren eine Einheit ohne uns drei.

00:11:10: Ich war ohne die Jahre und ohne den Filonix und andersrum irgendwie auch.

00:11:15: Sie war immer da, sie war immer mein Haftkleber zwischen allem und jedem meine Beschützerin Ja, wie jemand der immer irgendwie über mich wacht und auf mich aufpasst.

00:11:24: Sehr

00:11:26: schön!

00:11:28: Und wenn du da jetzt mal zurückblickst was war so der schönste Glücksmoment wo du sagst Boah das ist eine Situation die kommt mir immer sofort ins Gedächtnis wenn ich an Jara denke?

00:11:41: Das ist tatsächlich sehr schwer aber wenn ich sie jetzt so an sich zurückdenke denke ich immer an mein Lachen also wenn Ja, an die Ritte oder auch an die Ausflüge zu Fuß.

00:11:51: Oder egal wie denke ich muss sich immer höre ich mich immer selber lachen.

00:11:55: dieses Glücksgefühl kommt auf.

00:11:57: das ist mir so in den letzten Jahren auch aufgefallen.

00:11:59: also wenn ich von ihr träume man tut es richtig weh aber oft habe ich dieses einfach dieses warme Gefühl und vielleicht ist es der schönste Moment gewesen an der Hochzeit mit ihr zu sein.

00:12:10: Die Jahre hat uns begleitet auf unserer freien Trauung.

00:12:13: Da war natürlich auch die Norika Rinne meines Mannes dabei, wir sind zusammen in den Einzug geritten und unsere Esel und Mulis also das kleine Muli war noch dabei und ich glaube es war der schönste Moment, den Jara und ich haben konnten dass wir uns diesen Moment gemeinsam teilen konnten.

00:12:30: meine Seelenverwandte waren mit an Bord und hatte alles mit verfolgen können und war bei mir

00:12:36: Ja sehr schön.

00:12:39: Was hat die Zeit für dich besonders gemacht?

00:12:42: Ich glaube, die Jahre war für mich immer der Sicherheitsknuten in meiner Seele.

00:12:47: Also ich glaube das war der besondere Teil.

00:12:49: also wie mit der auf Wanderit war sind wir ja auf verschiedenen Strecken gewesen auf verschiedenen Höfen Menschen mit verschiedenen Charaktere Wir haben in verschiedenen Bereichen geschlafen und ich glaub es war so Ja die Schlüsselzeit oder ja dieses zwei tausend zwölf diese sechzehn Tage gemeinsam verbringen.

00:13:09: Ihr wart dann jetzt diese ganzen siebzehn Jahre zusammen.

00:13:12: Wann hast du dann gemerkt, dass es wirklich einen letzten Weg gibt?

00:13:16: War der kurz oder war der lang?

00:13:18: Der letzte Weg war eigentlich sehr, sehr kurz.

00:13:21: also wir haben einen Flitterwanderer gemacht im Mai, also ein paar Monate vor ihrem Tod Und wir haben die Stuten eigentlich sehr, sehr gut darauf vorbereitet.

00:13:31: Aber in der ersten Nacht haben wir auf einem Zeltplatz geschlafen und da musste ich die Jahre und die Meggie komplett als unsere beiden Pferde komplett einpacken mit Mütze und Decken.

00:13:41: Es war an der Nähe von dem Bachlauf und die Nacht war sehr schlecht.

00:13:45: Ja, ich bin der Meinung, ich habe an dem Tag eine falsche Entscheidung getroffen.

00:13:48: Ich denke, ich hätte hier sagen müssen okay und hier einen Cut.

00:13:51: Die Nacht war schlecht.

00:13:52: Wir müssen umdrehen.

00:13:53: Wir sind aber weitergegangen.

00:13:54: Ich hab sehr viel geführt eigentlich.

00:13:58: Und wir sind an der Wanderreistation angekommen, aber die Jahre hat zu dem Zeitpunkt überangekommen sind.

00:14:03: Wie viel sie abgesattelt war und zur Ruhe kam, hat sich das Zittern angefangen.

00:14:08: Dieses Zitter holt mich ab wenn ich an den letzten Tag von ihr denke also weiß ich nicht ob dieser letzte Weg bereits nicht schon im Mai zwanzig begonnen hat.

00:14:18: Also das kann natürlich gut möglich sein.

00:14:22: Ich glaube... also ich bin der festen Überzeugung nicht eigentlich Weil ich denke, das war einfach die Überlastung.

00:14:28: Und Jara wollte mich nie im Stich lassen.

00:14:30: Jara hat mich immer heimgebracht und immer geschaut.

00:14:33: Die ist einmal mit Hufeisen auf der Straße, also sehr ausgerutscht, es vorhin auf ihre Gelenke gefallen und meine Mitreiterin hat gesagt, sie hätte sich anders hinfallen lassen können dann hätte sie sich nicht verletzt.

00:14:43: aber sie ist so hingefallen dass ich wie eine Prinzessin hat sie gesagt absteigen konnte.

00:14:48: und so hat sie's eben auch Flitterwanderer mit mir zusammengemacht.

00:14:53: Sie hat mich dahin gebracht, wo ich hin wollte auch wenn sie kurz vom Zusammenbruch stand.

00:14:58: also bin ich der Meinung weil wenn sie so zittert und es ging ja einfach nicht gut und der Kreislauf und so wir sind am nächsten Tag haben wir auch abgebrochen uns zurückgefahren.

00:15:06: Wir haben sie da runter kommen lassen das war auch gut als es ginge am nächsten tag auch relativ gut.

00:15:11: aber diesen Schritt bereue ich also dass ihr da so ging nicht früher gemerkt habe, dass ich nicht abgebrochen hab und vielleicht war das der Teil vom letzten Weg oder der erste Teil vom Letzten Weg.

00:15:24: Und aber dann ging es erst mal.

00:15:25: von Mai bis Weihnachten war erstmal wieder alles in Ordnung?

00:15:30: Ja da war überhaupt nichts.

00:15:31: also die Jara ist mit mir rausgegangen die war ausreiten die war spazieren die hat meine ganzen Spaßparcoursen jeden Scheiß den ich mir überlegt habe mitgemacht.

00:15:41: Wir haben noch die Zähne gemacht und Blut abgenommen.

00:15:44: Das mache ich eigentlich sehr häufig, rotinemäßig einfach umzusehen wie es ihnen geht.

00:15:48: Und das war nirgends irgendwas auffällig.

00:15:51: Genau also da in dem Zeitraum waren nichts muss ich sagen.

00:15:58: Der letzte Moment!

00:16:02: Ja, ich erinnere mich noch ganz genau an den Abend zuvor.

00:16:05: Also wir hatten eine sehr dicke Erkältung und ich habe ja am Weihnachtsvorabend also am derzehntzwanzigsten Dezember abends noch ein paar Karotten gegeben und hab sie reingestellt, habe eine gute Nacht gewünscht.

00:16:17: und bei mir ist es immer so oder bei uns ist das immer so wie gehen wenn wir als letzte Häufe dann kriegt jeder noch einen Betthopfall also ein letztes Bombon damit wir sehen ob's allen gut geht.

00:16:27: und an dem Abend habe Ich gemacht, sondern glaube mein Mann.

00:16:32: Und das ist auch so ein Vorwurf den ich mir mache weil ich nicht an dem abends dann tatsächlich bei ihr war drin war und Jara war ein Pferd die hat immer relativ spät angezeigt also der konnte der Hof unten weghängen du hast es dann beim Putzen gemerkt oder so.

00:16:50: Also sie war echt eine die spät aufgezeigt hat.

00:16:52: jetzt ist die Frage für mich hätte ich es erkannt war zu dem Zeitpunkt schon was.

00:16:58: letzten Endes sagt man, die Jahre hatte eine Overnight-Kulig.

00:17:02: Also normalerweise ist es so unsere Esel sind wie Wachhunde und wenn in der Herde was ist dann fängt vor allem der Filou also der seit Jahren an ihrer Seite ist immer schreien an.

00:17:11: das ist auch heute noch so.

00:17:13: also wenn irgendwas nicht ganz koscher ist dann schreit er und in der Nacht hat er nichts geschrieben.

00:17:18: Es war dann früh morgens.

00:17:21: ich bin aus dem Bett gekrabbelt Bin auch verspätet aufgestanden.

00:17:25: unser Mieter ganz oben hat gesagt Duniggi, der Cardison, also der dachte mein kleines Maultier hat sich in den Hackschnitzeln umgewälscht.

00:17:33: Da stimmt irgendwas nicht.

00:17:34: und so schau mal bitte runter!

00:17:36: Und dann bin ich runter und dann bin eigentlich nur im Schlafanzug schnell die Jacke drüber und bei uns geht man da durch eine Garage und dann zum Stall und ich öffne die Schiebetür und sage noch... Was ist denn hier los?

00:17:50: Und der Cardison, mein kleines Muli steht am Tor.

00:17:53: Guckt mich an wie du musst schnell kommen und in dem Moment höre ich die Jara Viren.

00:17:58: also sie ist auf mich zugetrabt von oben runter vom Hackschnitzelbereich hat gewiert.

00:18:03: es hat sie nie am Morgen und dann stand sie fürchterlich zittern da und ihr ganzer Körper war voller Hackschnitzel.

00:18:10: meine Mutter kam direkt hinterher die Wunde im Erdgeschoss und dann hat sich gesagt um Gottes Willen was ist denn her passiert?

00:18:17: Ich habe dann ganz ruhig gesagt Bitte hol mir ein Halfter.

00:18:20: Und sie ist dann gelaufen, hat einen Halfter geholt.

00:18:22: ich hab parallel meinen Mann angerufen und gesagt du musst jetzt kommen!

00:18:25: Ich brauch dich, ich brauche deine Hilfe.

00:18:27: der kam auch im Schlafanzug total erkältet raus und hat unten im Heizungskeller direkt das warme Wasser angeschlossen damit wir diese Hackschnitzel und diesen Matsch runterkriegen und mit Decken erst dann immer gelaufen hat die Decken in den Trockner geschmissen.

00:18:41: Wir haben noch den Tierarztparallel angerufen und der Erste war nicht erreichbar.

00:18:44: Ich habe dann gesagt, wenn er jetzt dann mich zurückruft sofort Klinik anrufen, nicht mehr lang rum tun.

00:18:49: in der Zwischenzeit hat einer geführt Geduscht Decke gewechselt nächste und so genau.

00:18:53: zu dem Zeitpunkt war ich eigentlich also.

00:18:55: ich hab gesehen dass es hier schlecht geht.

00:18:57: Ich war aber der festen Überzeugung die ist immer an meiner Seite das wird uns jetzt nichts genickt brechen.

00:19:02: Also das kann nicht sein.

00:19:04: Das kann nicht das letzte Mal gewesen sein.

00:19:07: Und dann kam der Tierarzte auch.

00:19:08: ich glaube der war an dem Tag vier oder fünf mal da Und nach dem ersten Tierarztbesuch ging es ja besser.

00:19:13: Wir haben dann gesagt, wir gehen jetzt!

00:19:15: Wir bewegen sie und so.

00:19:17: Ich glaube die ersten fünf oder sechs Kilometer habe ich gemacht.

00:19:20: Die Nächsten hat Peter gemacht.

00:19:21: Dann haben wir immer wieder Flüssigkeit eingegeben.

00:19:24: Es kam auch mal ein Kotabsatz.

00:19:27: Irgendwann habe ich gedacht, der muss noch einmal kommen.

00:19:30: Irgendeinmal stimmt nicht.

00:19:31: Der kam dann nochmal und dann gab's wieder einen Schlüsselmoment.

00:19:35: Er sagte zu mir... Entweder es kann sein, dass sie das nicht überlebt wenn du sie nicht in die Klinik fährst.

00:19:41: Er hat gesagt Es kann aber auch anders laufen.

00:19:43: er kann mir keine Garantie geben.

00:19:45: und ich habe meinen Pferd angeguckt Ich hab die Herde angegückt Und dann habe ich gesagt, ich möchte ja noch eine Deadline geben.

00:19:51: Ich möchte sie noch nicht in der Klinique fahren.

00:19:53: Ich weiß nicht warum das so war.

00:19:55: Ich weiss nicht Warum ich da nicht gleich gesagt habe okay?

00:19:57: Ich packe sie ein um.

00:19:58: an der Weise bin ich in der Richtung immer sehr straight und denkt mir Okay wir nehmen jetzt mal die schlimmste Wir fahren sie jetzt rein und gut ist Aber ich wollte diese Deadline.

00:20:06: bis heute keine Ahnung, warum das gewesen ist.

00:20:09: Und dann bin wieder ich gelaufen und dann ging sie fluffiger und es sah wie auf Wolken aus.

00:20:15: und dann hat Mama gemeint ja Sie nehmen die jetzt den Hund mit, dann gehen wir in eine Runde.

00:20:20: Dann sind wir los gegangen da bin ich so ins Dorf und dann habe ich gesagt Ja sie schaut ganz gut aus niemand walte ein bisschen mit dass sie was anderes sieht und meine Mutter geht hinter mir und dann sagt sie irgendwann zu mir also es war so ungefähr vierzehn Uhr Negi, die Ara geht ganz komisch hinten.

00:20:35: Was meinst du mit Komisch?

00:20:36: Sie wackelt.

00:20:37: Ich sage gut wir drehen da vorne um und ich wende sie.

00:20:40: Wir gehen zurück.

00:20:41: Und ich habe es noch umgedreht.

00:20:43: Wir sind noch ein Stück durch den Wald.

00:20:45: Dann gab's so eine Wiese und auf einmal ist ihnen sich zusammengesagt.

00:20:52: Und dann lag sie auf dieser Wiese.

00:20:54: Ich bin tierisch nervös geworden.

00:20:57: Ich hab dem Tierarzt meinen Standort geschickt.

00:20:59: Hab angerufen und gesagt ihr müsst kommen!

00:21:01: Ihr müsst mir sofort helfen.

00:21:04: Und die Tierzäferin hat noch was von der Tierrettung gesagt, habe ich gesagt ja alles, alles was geht.

00:21:10: Dann hat sie gesagt aber das wird sehr teuer.

00:21:12: und so ich sag es ist mir alle scheiß egal bitte rettet mein Pferd!

00:21:15: Ich sagt wenn ich dem Teufel meine Seele verkaufen muss, hab ich gesagt bitte retttet mein pferd?

00:21:20: Und dann haben sie gesagt Sie kommen, Sie kommen und meine Mama hat dann probiert hier unseren Mieter zu erreichen Peter zu erreichen.

00:21:27: Die sind dann mit dem Auto gekommen.

00:21:29: Ich habe da noch ein paar Bauern geordert, die mir beim Aufstellen eventuell helfen können.

00:21:34: und als alles geordered war und ich schon fix und fertig war und wie eine hysterische Kuh um dieses Pferd rumgesprungen Bindung gesagt hat, steh auf!

00:21:45: Tut mir das bitte nicht an, tut mir das please nicht an und so und guckt sie mir ganz tief in die Augen.

00:21:50: Da schüttelt es mich heute noch und steht auf kam unser Mieter und der Peter, und der Tierarzt.

00:22:02: Genau!

00:22:02: Und ein Bauer kam noch, der wollte wissen wie es dem Pferd geht.

00:22:06: Ich weiß noch sie haben mir alle gut zugeredet und Weihnachtswunder und so... ...und ich dachte mir sich steht eigentlich die Hauptsache das Pferdd steht.

00:22:16: dann gab's nochmal ich meine Schmerzmittel.

00:22:18: er hat glaube ich hinten nochmal reingefasst und genau dann stand die erst mal.

00:22:23: Dann haben wir noch mal Flüssigkeit bekommen.

00:22:27: Ich weiß gar nicht mehr, eine Dreiviertelstunde später auf jeden Fall waren die dann weg?

00:22:31: Ich bin da nochmal in mich gegangen und dann habe ich zum Peter plötzlich gesagt hol den Hänger.

00:22:35: Bitte hole den Hanger!

00:22:37: Peter ist dann los und hat den Henger geholt und ich hab die Jahre in der Zwischenzeit noch bewegt.

00:22:41: Meine Mama hat den Pass geholt weil wir wollten alle zu dritt in die Klinik fahren.

00:22:46: Jara war dann angemeldet und ich bin eigentlich so ein Typ Mensch der sagt Ich möchte meine Tiere nicht kolik operieren, aber irgendwas in mir hat dann gesagt, probier es wenigstens.

00:22:57: Ich will sie nicht verlieren und du kannst sie doch jetzt nicht gehen

00:23:00: lassen.".

00:23:01: Also ich hätte sie eigentlich hier einschliffern lassen sollen im Nachgang.

00:23:07: Aber ich wollte diesen letzten Schritt noch gehen und der Peter habe mich auch überzeugt war also mein Mann, weil er gesagt hat wir probieren das.

00:23:17: Meine Mama hat dann noch auf dem Weg gesagt, stell dir vor wenn die jetzt im Anhänger epfelt und das ist alles gut.

00:23:22: Und wir können sie gleich wieder mitnehmen.

00:23:25: Ich weiß noch ich saß auf dem Beifahrersitz und hab so in mich reingehört und habe dann immer nur gesagt zu ihr schauen wir mal und so.

00:23:34: Wir waren dann ich glaube gegen achtzehn Uhr in der Pferdeklinik.

00:23:38: Die ist ungefähr eine halbe Stunde entfernt von hier.

00:23:43: Ich bin dann sofort hinter gelaufen zu ihren den Anhänger Und habe die Tür aufgemacht und gesagt, das ist alles gut.

00:23:49: Wir stehen jetzt und so.

00:23:51: Ich bin auch gleich zu ihr rein und hab sie ausgeladen.

00:23:55: Ich war einfach nur so tierisch froh, dass sie mir dem Hänger nicht zusammengebrochen ist und das da nichts war.

00:24:01: Dann habe ich das Pferd ausgeladen.

00:24:02: Dann kamen die Tierärztin und die Tierarzthelferinnen.

00:24:05: dann war ich erst mal ein bisschen beruhigt da.

00:24:07: Dann haben wir gesagt, wir stellen Sie eine Box und wir gucken uns diese Situation einfach an.

00:24:12: Ach ja genau!

00:24:13: Da war noch so... dickes Auge.

00:24:16: Sie hatte sich wohl in der Nacht noch ein dickes auge angehauen und ich war eigentlich der festen Überzeugung, sie wird wahrscheinlich die Kohle gekriegt haben weil er sich da angehauern hat, weil es vielleicht juckt und sie sich da so reingesteigert hat.

00:24:27: das habe ich nämlich noch in der Klinik gesagt als ich ausgestiegen bin dass ich mir vorstellen kann dass das so ist.

00:24:32: genau.

00:24:33: wir sind dann in die Box und meine Mama stand rechts von ihr der Peter stand links von ihr und ich stand vor ihr Und habe ihr in die Augen geguckt.

00:24:44: und sie wurde dann eben gestochen, Blut abgenommen.

00:24:47: Und der Ultraschall lief... ...und sie hat den Puls gemessen.

00:24:51: Dann hat sie gesagt, sie hat einen wahnsinnig hohen Puls.

00:24:54: Der ist über hundert.

00:24:55: Wenn wir ihn nicht runterkriegen kann er ihn nicht auf dem OP-Tisch gehen.

00:24:59: Da hab ich schon schwer geschluckt.

00:25:01: Und dann hat sie sagt, sie spritzt ja jetzt was?

00:25:03: Dass das runterfährt!

00:25:05: Nach einer Zeit hat sie wieder den Pulz gemessen und der ging einfach nicht runter.

00:25:09: Und da hat sie gedacht, sie möchte gucken ob sie Blut im Bauchraum hat.

00:25:15: Er hat die Spritze genommen und hat Blut aus dem Bauchrahmen gezogen.

00:25:20: Meine Mama und Peter standen zu der Zeit draußen in der Stallgasse, ich glaube es war halb acht.

00:25:27: Dann sagte sie, Sie können jetzt operieren aber dann wird dieses Pferd auf dem OP-Tisch verbluten oder aber wir erlösen sie.

00:25:41: Meine Mama hat ganz große Augen geschmissen, das weiß ich noch.

00:25:44: Und der Peter hat dann gesagt... Wie kann man da gar nichts mehr machen?

00:25:50: Das kann doch jetzt nicht sein!

00:25:51: Er hat noch gesagt bitte Jara, bitte nicht Jara.

00:25:56: und ich habe ihr eine Weile in die Augen geguckt und hab dann gesagt dass wir sie erlösen.

00:26:05: Ich möchte sie nicht alleine auf dem OP-Tisch sterben lassen.

00:26:08: Das hat sie nicht verdient und ich hatte als junges Mädchen mal versprochen Und ich habe immer gehofft, dass ich es einhalten kann.

00:26:17: Dass wir ihren letzten Weg gemeinsam gehen.

00:26:20: und das kam dann auch in meinen Kopf und ich hab dann noch gesagt Ich möchte die Jara nicht in der Box einschläfern lassen er möchte sie unter dem Sternenhimmel gehen lassen.

00:26:32: Die Jara hat boxen nie gemocht und ich fand den Gedanken schöner näher an den Sternen zu sein als Sie in so einer box gehen zu lassen Und ich habe mich noch, ich glaube, tausendmal bei ihr entschuldigt.

00:26:47: Dass ich falsche Entscheidungen getroffen hab und dass es mir sehr, sehr leid tut, das sich jetzt gehen lassen muss und bin dann mit ihr raus auf den Platz gegangen.

00:27:01: Ja!

00:27:05: Es war dann viertel vor acht.

00:27:06: Ich bin da noch ungefähr und dann bin ich mit ihr noch auf dem Platz ein paar Runden gegangen mir meine ganz alte Reibbeteiligung in den Kopf.

00:27:17: Und habe ich mir gedacht, ich schreibe der jetzt kurz weil vielleicht will sie noch ein letztes Mal einen Videocalling mit der Jara machen aber leider hat die Nachricht sie dann zu spät erreicht.

00:27:29: Sie hat sich danach bei mir gemeldet und ja, weil es auf dem Platz so weit war hatte ich nicht das Gefühl dass sie da nach weg ist.

00:27:41: also Das hat mich erst danach überkommen.

00:27:44: Ich habe auch gar nicht geheult dort.

00:27:46: Genau, die Tierärztin hat ihr dann die Spritze gegeben und die Jahre erst dann gefallen.

00:27:52: Und ich weiß noch das ich wahnsinnig lang mit dem Kopf auf ihrem Hals lag bis es jetzt aufgehört hat zu schlagen.

00:28:00: Ja, ich glaube, ich lag da noch viel länger.

00:28:04: Der Peter hat ja dann noch das Gesicht gestreichelt und meine Mama war bei ihr... genau!

00:28:10: Es war so der allerletzte Moment mit ihr.

00:28:16: Also da hast du deinen Versprechen eingelöst.

00:28:19: Ja, das war der einzige glückliche Moment oder was heißt glücklicher Moment?

00:28:25: Dass ich einfach da war also dass sich mein Versprechen eben

00:28:29: ja,

00:28:30: dass ich an ihrer Seite war und sie nicht alleine sterben musste.

00:28:33: Das glaube ich.

00:28:35: Gab es noch irgendwas Drößliger so für dich in diesem Moment?

00:28:40: Also meine Reibbeteiligung hat dann angerufen.

00:28:43: Ich habe ja ein Telefon geheult Und sie hat dann auch geheult und irgendwie, Sie sagte dann einen Satz zu mir.

00:28:51: Das Pferd hätte es nicht besser treffen können als dich zu treffen.

00:28:55: Und das ging durch Marc und Bein?

00:28:59: Ja

00:29:01: genau!

00:29:05: Ohne meinen Pferde.

00:29:07: Die Jara muss sehr abgeholt werden.

00:29:10: Ich habe mich entschieden dass ich die Jara verbrennen lasse.

00:29:13: Also ich hatte ja die Option da sich sie optizieren lassen damit man genau gucken kann was da passiert ist, also warum die Sache so war wie sie war.

00:29:22: Wenn ich sie obtussieren hätte lassen, hätte ich sie nicht verbrennen lassen können und ich habe dann über Weihnachten drüber nachgedacht ob ich das kann.

00:29:28: Also realistisch gesehen habe ich mir gedacht wenn sie etwas hat, was meiner Herde schadet wäre es total klug das zu machen einfach um zu sehen was da los war.

00:29:37: Das hat so mein Rechtsengel gesagt auf meiner Schulter meinen rechten Engel genau gesagt ja komm.

00:29:43: und Die andere Seite hat gesagt aber du willst sie doch nach Hause holen Du willst sie doch nicht einfach irgendwo verbrennen lassen und dann ist sie weg.

00:29:51: Wenn du jetzt die Chance hast, sie nach Hause zu holen, dann holt sie doch nach

00:29:53: Hause.".

00:29:54: Ja, und dieser Teil in meinem Kopf hat dann gesiegt?

00:29:58: War lauter!

00:29:59: Ja... Also dieses Gefühl dass ich sie loslassen muss und sie dann einfach komplett weg ist habe ich nicht ertragen Und dann hab' ich sie abholen lassen.

00:30:08: In meinem Ursprung fand es immer total strange wenn die Leute gesagt haben Sie wollen sich da nochmal von ihrem Tier verabschieden Ich mir immer gedacht, na so was werde ich wahrscheinlich nie machen.

00:30:17: Also keine Ahnung.

00:30:18: aber ja.

00:30:20: und dann war ich an.

00:30:21: am fünfundzwanzigsten oder sechsten zwanzigste Dezember war ich mit dem Hund spazieren Und dann rief mich das Krematorium an und die sagten dann dass ich mich nochmal verabschieden kann wenn nicht das möchte.

00:30:31: und Dann habe ich ganz schwer geschluckt und dann hab ich gleichs heulen wieder angefangen.

00:30:37: Hab sie dann gefragt wie es ablaufen würde uns hohen?

00:30:40: ich fand es so schön also sie noch mal berühren zu können, noch mal nahe zu sein.

00:30:46: Einfach nochmal bei ihr zu sein.

00:30:49: und ja ich habe dann dazugestimmt.

00:30:53: Und das war tatsächlich am fünften Januar vierundzwanzig.

00:30:56: Das weiß ich noch.

00:30:57: Ich hab dann ein paar gefragt die der Jahre nahe standen in ein paar Menschen und es kam eine ganz alte Freundin von meiner Mama, die Jara von Anfang an miterlebt hat.

00:31:08: Sie ist mitgekommen mein Mann ist mit gekommen meine Einsteller zu dem Zeitpunkt sind mitgekommen.

00:31:16: Ja, genau meine Mama Peter ich und wir haben Blumen mitgenommen.

00:31:21: Ich habe der Jahre immer oder nicht immer aber oft im Sommer beim Ausreiten so eine Sonnenblume abgezwickt und in die Mähne gesteckt Und deswegen war mir wichtig dass sie einen Haarkranz aus Bast bekommt Mit Sonnenbloomen drauf.

00:31:35: also was Verbrennbares Aber einfach nochmal etwas was uns verbindet.

00:31:39: und ich glaube die anderen hatten weißere Rosen.

00:31:42: Und als ich dann in dem Krimatorium war, habe ich zu den anderen allen gesagt dass der erste Weg mit der Jara mit mir alleine war im Ursprung und ich möchte auch das der erste letzte Moment quasi alleine mit mir ist.

00:31:56: Also ich möchte also erstes reingehen und ich mich bei ihr alleine verabschieden.

00:32:02: Und dann hole ich die anderen rein.

00:32:03: wenn ich mich gesammelt hab' und wenn ich das Gefühl hab', bekommen die anderen auch die Chance, sich von ihr zu verabschieden.

00:32:13: Und das habe ich dann auch durchgezogen.

00:32:15: Wenn da mit meinem Haarkranz hier rein... Also hab' ich sie da so liegen gesehen?

00:32:21: Das war eigentlich ein sehr warmer und schöner Moment!

00:32:26: Aber es gibt noch was davor.

00:32:28: auf dem Weg zum Krematorium hat mir jemand der Tierkommunikation macht einen kleinen Text geschrieben, was die Jara noch alles zu mir zu sagen hat.

00:32:38: Genau, das war also ein ganz langer Text und der hat mir gut getan.

00:32:42: Also dieser Text hat mir gesagt, dass ich nicht schuld bin an ihrem Tod und dass sie mir überhaupt nichts irgendwie Schuldig macht und dass die Zeit mit uns zusammen so schön war.

00:32:52: und Sie wird mir eine Freundin schicken und ich werde sie erkennen.

00:32:57: Und als ich dann bei ihr drin stand, ist mir dieser Text in den Kopf geschossen und wir sind die Training gelaufen und ich habe fürchterlich geschlucht.

00:33:05: Ich hab richtig geheult Ich wusste gar nicht, ob ich überhaupt doch mal diese Kiste mit diesem Pferd verlassen kann.

00:33:11: Weil ich wusste wenn ich jetzt gehe und die anderen hole und sie nach verbrannt wird es ist rum.

00:33:18: Es war so schwer!

00:33:19: Ich wuste aber es gibt eine Deadline also wann die verbrannt wird dass es halt so ne gewisse Zeitspanne gibt.

00:33:25: Und so die letzten fünf bis zehn Minuten habe ich dann die Anderen reingeholt damit sie sich auch nochmal von der Jara verabschieden können.

00:33:33: und was ich da ganz schön fand Mamas Freundin hatte damals so die ersten Geschichten von der Jahre und von mir auf Lager, wie schwer unser Anfang war.

00:33:41: Und wie holprig das alles war und was für ein Team wir geworden sind.

00:33:46: Und es war eine richtig schöne Verabschiedung.

00:33:48: Die hat mir so richtig gut getan und es war wie so einen Seelenstreichler.

00:33:52: also sie wird dann nie vergessen sein.

00:33:55: Nee!

00:33:55: Und jetzt haben wir sie auch noch mal verewigt über den Podcast.

00:33:58: Ja, sehr schön

00:34:01: Sie hat mir so viel in meinem Leben und in meiner Laufbahn geschenkt, sie hat mir oft so viel Mut gemacht.

00:34:07: Sie hat mich eigentlich immer gezeigt dass es immer irgendwie geht und... ...dass sie irgendwie immer da ist.

00:34:13: und sie hat meinen Charakter geformt finde ich in dieser ganzen Laufbahnen weil sie ja doch seit der Jugend bei mir war Und ich find das war das würdigste oder das würdevollste was ich für sie hätte tun können.

00:34:25: auch wenn's in Anführungsstrichen für die anderen Menschen nur ein Tier ist war das für mich mein ganzes Leben.

00:34:30: Ja Also ich glaube alle Zuhörer, die ein Pferd besitzen, die können das einfach nachvollziehen.

00:34:36: Sehr wahrscheinlich ja!

00:34:39: Und wenn man jetzt so nochmal guckt was war für dich so die größte Herausforderung oder Sorge überhaupt?

00:34:45: Jetzt mal auf den letzten Moment guckt...

00:34:48: Ich hätte sie gerne in ihre Herde gehen lassen und es hat mich auch sehr lange bewegt und meine größte Angst war, dass ich ihr den Schmerz nicht nehmen kann wegen mir.

00:34:59: Also das ich sie einfach durch die Hölle schicke weil ich nicht loslassen kann.

00:35:03: und es wollte ich nicht.

00:35:05: also ich wollte ja auf gar keinen Fall die Höller auf Erden bescheren nur weil ich mich los lassen kann.

00:35:09: und das war eigentlich meine größte Angst den ganzen Tag über dass sich ja dass ich falsche Entscheidungen weiterhin treffe um sie bei mir zu behalten.

00:35:21: Aber so wie du beschrieben hast, wieso der Ablauch war und dass du immer wieder in dich reingefühlt hast.

00:35:27: Glaub ich, hast du da einen sehr guten Faden gehabt oder also dieses Bauchgefühl was man hat?

00:35:34: Ich finde das ist einfach der größte Kompass in diesem Moment einfach.

00:35:38: Und darauf hast du gehört es ist doch dann auch schon wieder mega.

00:35:41: Also das gibt einem ja letztendlich die Sicherheit, dass zu sagen ganz so nein wir gehen auf ein Platz mit Sternenhimmel.

00:35:49: Ja, da bist du für sie gegangen.

00:35:51: Noch im letzten Moment hast du zu ihr gestanden?

00:35:55: So wie es immer für mich gemacht hat.

00:35:56: Genau.

00:35:58: Wunderbar!

00:36:00: Wie ging es dann in den Tagen danach weiter?

00:36:03: Dann wurde sie verbrannt...wie ging es dir danach?

00:36:08: Also ich habe tatsächlich drei Monate richtig Schlafstörungen gehabt.

00:36:11: In der ersten Nacht saßen wir alle drei zusammen und haben Tee getrunken.

00:36:16: Ich hatte so einen wunderbaren Lavendeltee und dachte ja, damit werde ich vielleicht einschlafen können.

00:36:21: Lief aber nicht so gut.

00:36:23: Also ich konnte glaube ich gar nicht schlafen.

00:36:25: Mein Mann eigentlich auch nicht.

00:36:27: Wir haben meine Mama auch ganz schlecht.

00:36:30: Ich glaub wir haben die halbe Nacht geweint.

00:36:33: Davor also bevor wir T-Trinnen gegangen sind bin ich noch mit der letzten Abschutzdecke, die ich von der Jahre hatte.

00:36:39: Die habe ich mir um die Schulter angelegt und bin mit dieser Decke in die Herde gegangen weil die Herder.

00:36:46: Sie konnte sich da nicht verabschieden.

00:36:48: Ich habe das Pferd einfach rausgerissen und wir sind weggefahren, dann war sie weg.

00:36:53: Und ich weiß noch, ich bin in den Stall reingegangen und die ganze Erde kam zu mir.

00:36:57: Die stand so ein bisschen um mich herum und jeder hat mal an mir geschnüffelt.

00:37:01: Dann habe ich mich auf eine Heuraufe gesetzt und da habe ich wieder geheult und gezittert.

00:37:08: Ich hab ihnen gesagt dass es mir unendlich leid tut, dass ich ihre Freundin in der Klinik erlöst habe bei ihnen, wo sie sich zu Hause gefühlt.

00:37:19: Und ich weiß gar nicht wie lange wir da standen.

00:37:21: Wir waren eine ganze Weile in der Gruppe und jeder durfte immer an diese Decke.

00:37:27: Ich hab dann all ihre Sachen genommen am Abend und habe sie in den Keller geräumt.

00:37:32: Ich wollte die Sachen erst mal nicht mehr sehen.

00:37:35: Genau danach sind wir hoch und haben hier die halbe Nacht Tee getrunken und geweint und Geschichten ausgetauscht.

00:37:41: über die Jahre, die Monate danach... hatte ich dann immer Albträume.

00:37:46: Also was heißt Albtröme?

00:37:47: Ich habe sie jede Nacht Viren hören, also wie ich in der Früh dieses Tor öffne und sage, was ist hier los und dieses Viren kamen.

00:37:55: Das habe ich jede Nacht gehört und es hat mich jede Nacht aus dem Schlaf gerissen.

00:38:00: Und zwischen Vorwürfe und netten Erinnerungen habe ich dann so mit meinem Gewissen gekämpft und meinen Träumen.

00:38:09: Ich bin dann natürlich Tag für Tag in meine Herde rein die sie leiden.

00:38:15: Also ich habe gesehen, dass ihnen also der Norikerin hat ihre ihr fester Anker gefehlt in der Herde.

00:38:21: Wir hatten auch noch eben von den Einstellern das ältere Pferd hier und es war auch so seine Freundin.

00:38:27: Die hat auch gefehlet.

00:38:28: mit der Norikerin hatte jetzt nicht so viel am Hut gehabt und ihr Esel also der Filou hat extrem gelitten.

00:38:35: er hat dann auch Hautprobleme gekriegt ja die ganze Herde war niedergeschmettert und ich musste dann für mich entscheiden was mache.

00:38:43: In der Tierkommunikation hatte sie ja mal gesagt, dass ich eine Freundin bekomme und Sie ... oder ich werde sie erkennen.

00:38:52: Und da habe ich mir gedacht jetzt hat mein Mann das Reiten wegen mir angefangen und mit der Maggie zusammengewachsen, hat Kurse gemacht und jetzt steht da ne Herde ohne Freundin und ich sitze hier drin und heule, obwohl da draußen auch noch ne Gruppe da ist die gesehen werden möchte, die was tun möchten, die auch leiden vielleicht auch so wie ich und da muss sich jetzt was tun.

00:39:16: Und dann habe ich mich an den PC gesetzt und hab angefangen Anzeigen durch zu scrollen, dann war da nicht so das Richtige dabei.

00:39:24: also richtig naja.

00:39:26: Ich mir gedacht okay ich mache das jetzt anders.

00:39:29: Ich schalte jetzt in Facebook eine Anzeige wo drin steht dass ich eine Freundin eine Partnerin suche gerne also Stute und es darf Maul hier sein, es darf aber auch ein Pferd sein.

00:39:43: Und dass ich eben ja eine Freizeitpartnerin fürs Wanderreisen, fürs Spazieren gehen und so alles Mögliche suche.

00:39:49: Also ich habe dann einen kleinen Text angefügt und hab da das Hochzeitsbild vom Peter von mir von Maggie und Jarl hinzugefügt.

00:39:56: Und daraufhin habe ich dann ganz viele Nachrichten bekommen in Pferde die gar nicht inseriert waren, Pferden von Freunden Pferde aus dem Ausland, aus Tierschutzorganisationen.

00:40:08: Pferden nicht reitbar und und und also ich hatte wahnsinnig viele Nachrichten und Kommentare drunter und so mit meiner Mama war ich dann ganz viel unterwegs.

00:40:19: wir haben dann uns die pferde dich angucken wollte haben wir uns dann zusammengelegt von österreich bis nach münchen und keine ahnung waren richtig viel unterwegs.

00:40:27: da kam noch eine orga.

00:40:28: Ich habe gesagt, wir fliegen aber nirgendwo hin um unseren Pferd anzuschauen.

00:40:32: Da Peter dann auch nein machen wir nicht.

00:40:34: Na gut, dann sind Peter und ich nach Jelan geflogen?

00:40:37: Ich bin noch nie in meinem Leben geflogen!

00:40:39: Ich hab richtig Angst gehabt.

00:40:42: Und dann haben uns zwei Organisationen angeguckt die wirklich ganz tolle Arbeit leisten.

00:40:47: und da ist uns erst mal die Ellie aufgefallen so eine kleine Schäckstute ganz jung.

00:40:51: und dann habe ich mir gedacht ja gut also die war nett sie war super lieb und Peter hat sich super mit ihr verstanden.

00:40:58: Und ich habe mir gedacht, mit einer jungen Studie kann man nichts falsch machen.

00:41:00: Die ist unverbraucht, mal würde der Organisation auch helfen.

00:41:04: und dann haben wir für die Studie zugesagt.

00:41:06: Sie steht auch hier jetzt genau.

00:41:10: Aber diese Studie ist jetzt mehr eine Peterschute geworden.

00:41:14: also eine große Liebe von Peter ist ja die Magie, die Norikerin und jetzt auch die Ellie.

00:41:19: Genau!

00:41:21: Dann stand da noch was im Raum.

00:41:23: Da war etwas das hat mich seit Januar verfolgt Noch mal eine Muli-Stute.

00:41:29: Die Anzeige in eBay war aber nicht so ansprechend, also habe ich mir gedacht am anderen Ende von Deutschland und irgendwas in mir hat dann immer wieder ist immer wieder auf diese Anzeigen zurückgekommen.

00:41:40: Ich hab gerade Gens out!

00:41:42: Ja, da habe ich mit Peter geredet und dann sagt er nie, also an der Ende von Deutschland und so das machen wir nichts, hat er noch im Januar gesagt.

00:41:48: und dann hat mir auch in Facebook kam die Anzeigte.

00:41:53: drei oder vier Mal wurde die mir auch privat geschickt.

00:41:56: Wir haben dann aber diese Fahrt trotzdem geplant, haben uns da in der Nähe ein Hotelzimmer genommen und sind mit Anhänger hochgefahren.

00:42:04: Haben gesagt wir können mit einem leeren Anhänger auch wieder zurückfahren.

00:42:07: im Gotteswillen also fahren wir Dritten März, genau, dritter März.

00:42:12: Vierundzwanzig war es, sind wir hingefahren?

00:42:13: Ich glaube sieben Stunden Fahrt oder so haben dann den Anhänger da abgestellt und dann haben wir erst mal die Leute begrüßt.

00:42:19: also ist ja dann gesagt Wir müssen zu der Wiese laufen und hat mir mit der Hand gezeigt wo die Wiese liegt Und ich habe dann schon einen Blick drauf gehabt Wo die steht.

00:42:27: und in dem Moment als ich da so hingeguckt hab hat Sie den Kopf hoch gerissen und in meine Richtung geguckt habe ich dann schon Gänsehaut gekriegt.

00:42:34: Dann habe ich mir gedacht okay gut gehen wir mal hinter schauen wir uns mal an Ja Das ist ein dunkles Muli, mein Gott.

00:42:43: Und dann sind wir auf die Wiese gegangen und die drei Tiere sind dann langsam auf uns zu und siehst noch langsamer auf uns Zu hat es zwei, dreimal stehen geblieben und es dann nur strax auf mich zugekommen.

00:42:55: Es war echt und zwar ein ganz komischer Moment weil das hat sich angefühlt wie dieser moment am Weihnachtsabend wo ich mit dieser warmen Apfelsdecke von der Jara in die Herde gegangen bin.

00:43:06: so hat sich plötzlich angefühlt, als ich auf dieser Wiese stand.

00:43:11: Es war echt... es hat mich geschüttelt!

00:43:13: Ich habe Gänsehaut bekommen und dann stand dieses Malt hier komplett vor mir und er hat sich anfassen lassen.

00:43:19: nicht durfte sie dann aufhalftern und ich hab schon gelächelt.

00:43:22: also wie die auf mich zukamen habe ich schon komisch gelächelte und Peter sagte ganz leise zu mir ich glaube wir fahren nicht mit leerem Hänger zurück.

00:43:31: Dann habe ich noch gesagt äh ich weiß nicht habe ich gesagt ich weiß Ja und wir haben dann, ich glaube nach fünfzehn oder zwanzig Minuten tatsächlich zugesagt.

00:43:45: Und haben die Mila, also Milagrito heißt sie das bedeutet auf Deutsch kleines Wunder.

00:43:50: Die haben wir dann tatsächlich am nächsten Tag mit nach Hause genommen.

00:43:54: Ach

00:43:54: wie schön!

00:43:55: Und die tut mir unheimlich gut die Stute.

00:43:58: Also ist eine Lebensversicherung für mich.

00:44:01: Mit der habe ich jetzt tatsächlich in dieser ganzen Zeit schon so viel gemacht Wieder, also es ist kein Ersatz für die Jahre um Gottes Willen.

00:44:09: Ich glaube man kann sagen sie hat ein Stück meiner Seele geheilt in dem das sie da ist und mit ihrem Tun.

00:44:15: Sie sieht ja überhaupt nicht ähnlich.

00:44:17: Also sie ist dunkelbraun Und hat so einen Kapucinofarbenes Gesicht und halt lange Ohren.

00:44:24: Das

00:44:25: ist halt auch ein Mobi.

00:44:27: Genau Die hat einfach eine wunderbare Persönlichkeit die mich abgeholt hat.

00:44:32: Ich glaube, dass es eben diese Freundin die mir die Jahre geschickt hat.

00:44:37: Genau.

00:44:38: Ja das genau!

00:44:39: Diese Freundin dich auf den Weg gebracht hat.

00:44:42: Das hat ja dann Jahre schon in dem Moment wo sie dich verlassen musste wenn es bei uns der Weg war einfach von ihr.

00:44:49: Hat sich da schon die mitgegeben und das finde ich so faszinierend.

00:44:52: Und dann indem du dieser Botschaft gefolgt bist, die Freundinnen gesucht hast, hat sie wieder deine Seele geheilt sozusagen?

00:45:01: Ja, Wahnsinn!

00:45:01: Es hört sich fast manchmal an wie so ein Märchen.

00:45:04: Ja tatsächlich.

00:45:07: Schön.

00:45:08: Mila ist jetzt da?

00:45:11: Wo lebt sie bei dir weiter?

00:45:13: In der ganzen Wohnung auf jeden Fall.

00:45:15: Ich habe glaube ich gefühlt in jedem Zimmer ein Bild.

00:45:17: Ihre Asche steht auch bei unserem Wohnzimmer.

00:45:20: Ich hab eine Kette machen lassen von ihr und zu besonderen Anlässen oder zu besonderen Ausflügen geht diese Kette mit und begleitet uns auf unseren Weg.

00:45:29: Ich habe immer das Gefühl, sie ist in der Herde.

00:45:33: Manchmal habe ich mehr das Gefühl dass sich sie so abgedroschen, dass es jetzt klingt.

00:45:38: aber manchmal habe ich das Gefühl ich sehe sie wie sie da in der herde steht oder ich hab mich als Jugendliche wie es meinem Papa immer so schlecht ging habe ich mich mit meiner Nase und ihre Mähne gedrückt um mich an ihrem Geruch zu beruhigen.

00:45:51: also da ist sie auf jeden Fall immer da.

00:45:53: wenn ich mich aufrege oder wenn ich traurig bin habe ichs gefühl ich rieche sie.

00:45:57: Sie ist so mein beruhigender Faktor, will ich sagen.

00:46:04: Also ich würde sagen sie ist immer und überall irgendwie dabei.

00:46:09: Und du bist ja auch im Tierschutz unterwegs hast du gesagt?

00:46:12: Genau!

00:46:14: Wie muss man sich das vorstellen?

00:46:16: Wir sind in einem nahmhaften Iselverein in Deutschland und im Moment sind wir Pflegestellen betreuer.

00:46:25: Mir waren aber auch schon mal Pflegestelle, aber ich bin leider zweifache Pflichtstellenversagerin.

00:46:30: Weil ich zwei Tiere übernommen habe.

00:46:33: Deswegen Versagerin also weil ich ja... Aber ich glaube wir hatten jetzt in unserer Laufbahn acht oder neun Pflegetiere und da sind auch ein paar vermittelt worden.

00:46:41: Also die sind nicht alle geblieben?

00:46:43: Ja genau!

00:46:46: Wir treuen die Pflegestellen, an denen eben die Tiere ankommen, die von Veterinärfortnamen kommen oder von Privatabgaben da hinkommen und da kommen natürlich auch viele, viele Geschichten an.

00:46:59: Die Tiere bringen ein ganzes Paket angeschichten mit.

00:47:02: Zudem sind wir auch Pflegestelle und tatsächlich momentan eine Pflegestelle eines Katzenvereins hier bei unserem Landkreis.

00:47:09: Und auch da haben wir immer wieder natürlich Tiere, wir haben momentan ne Ketzeln da die wurde wahrscheinlich mit gebrochenen Beinen ausgesetzt der ist dann in der Laufbahn einfach krumm zusammengewachsen oder Tiere die einfach wahnsinnig viel erlebt haben und Panik von Menschen haben.

00:47:26: Die nehmen wir auf wenn möglich um Kapazitäten.

00:47:29: da sind also kastrieren, entwurmen, chippen und so.

00:47:34: Und dann probieren wir die einfach wieder an gute Plätze zu vermitteln.

00:47:38: Wir leisten auch Aufklärungsarbeit bezüglich der Haltung.

00:47:41: Wir fahren auch mal hin wenn es irgendwo Probleme gibt, wenn jemand sagt kannst du mir vorbeischauen vielleicht haste eine Idee oder so.

00:47:47: Ja und wie verlinken ja deine Kontaktdaten noch in die Show Notes?

00:47:51: Wenn man das interessant findet, kann man sich ganz gerne bei dem melden.

00:47:54: Ja sehr gern!

00:47:56: Ja, und was ist nun deine Botschaft an die Zuhörerinnen?

00:48:00: Die ihr fährt gerade auf dem letzten Weg begleiten.

00:48:03: Ich denke das es wichtig ist dass man sie nicht alleine lässt bis zum Schluss weil Sie haben ja auch etwas gewisses für uns getan, dass man dann aber auch nichts am Ende vergisst wer man ist warum man mit dem Tier oder dieses Leben gehabt hat, warum man das Ganze gemacht hat eventuell, wenn es möglich ist eine Chance geben kann und eben neue Abenteuer erleben kann einem neuen Tieren zu Hause geben kann.

00:48:31: Und ja weitermacht und sein altes Leben oder seine alten Abenteuervreunde nicht vergisst.

00:48:37: Danke dir!

00:48:38: Gerne

00:48:42: Die Baumaktion.

00:48:43: ich frage ja jede Interviewpartnerin ob sie ein Baum für ihr verstorbenes Pferd pflanzen möchte.

00:48:49: Ich habe dich im Vorfeld gefragt ob du einen Baum für Jara pflanzen möchtest?

00:48:54: Ja

00:48:54: Jetzt weiß ich nicht, gibt es schon ein Jahrebaum?

00:48:57: oder wie hast du dich entschieden?

00:48:58: Du hast dann die Asche zu Hause, hast du schon gesagt.

00:49:01: Genau!

00:49:02: Ich möchte einen Baum im Herbst pflanzen also wahrscheinlich um den Tag herum wenn dieser Podcast rauskommt, möchte ich gerne einen kleinen vielleicht einen Apfelbaum pflanzen.

00:49:13: Ah, wie schön!

00:49:16: Ja

00:49:16: und dann freue ich mich natürlich auf ein Foto von dir.

00:49:21: Da wird sich Jara sicherlich aufräumen.

00:49:22: Sie hat jetzt sicherlich Äpfel geliebt!

00:49:25: Ja voll, ich kann leider kein Bananenbaum pflanzen.

00:49:29: Das war mehr so ihr Ding aber Apfel geht bestimmt auch.

00:49:35: Wir haben ja im Vorfeld darüber gesprochen und ich durfte eine Bota von Jara übermitteln.

00:49:39: für dich

00:49:40: Ja.

00:49:41: Bei mir ist das ja immer so, ich bekomme immer Wörter über Bücher also schnappe mir immer ein Buch und dann oder fragt mal aus welchem Buch möchtest du die Botschaft übermitteln?

00:49:51: Und dann bekomm' ich immer einzelne Worte oder manchmal Texte oder...ja ich freue mich immer über einen ganzen Satz aber meistens sind es immer einzelnen Worte.

00:49:58: hier waren es viele einzelne worte.

00:50:00: Darum ist Grammatik manchmal nicht so.

00:50:03: Angesagt, aber ich lasse das dann immer meistens so.

00:50:06: Weil wenn man sich die nachher öfter und öfter wieder anhört, dann steckt da viel mehr dahinter.

00:50:12: Also nur so mal zur Erklärung!

00:50:13: Das ist jetzt nicht eine von mir erzählte Geschichte.

00:50:16: Ja?

00:50:17: Okay, dann fange ich mal an... Zu weckt ist das und weist durch Rückschläge, Ängstlichkeit, Wut und Aggressivität.

00:50:41: Neue Lebensabschnitte welche fehlende Seele wohl wandeln wollen?

00:50:46: Geschicklichkeit fehlt zur Schutzlosigkeit!

00:50:49: Eine solche Täuschung fließt mit Weissagung zu Feuer der Mythologie dass den Weg kennt.

00:50:56: Urvölker bringen dir bei die Wahrheit in deinem Leben der Tiere dieser Welt damit Zeichen und Symbole aus Abstieg auf dem Weg genau das richtige Buch führt.

00:51:08: In menschlichen Dingen, auf der Erde die reine Herzensliebe uns aufmerksam macht für den rechten Blick.

00:51:15: Folge deinem Herzschlag und verwegeliche deine Träume jetzt!

00:51:20: Die Seelen der Toten große Wanderung unternehmen.

00:51:24: Vertraue zuerst uns Für dich Leichtigkeit überlässt.

00:51:28: Sie kann die Erneuerung im Feuer der Erde aus dem Weg räumen und wieder gereinigt werden.

00:51:34: Vertraue der Kraft in dir, die eigenen Gefühle verweisen für das Leben Kraft.

00:51:40: Folge den Weg deiner

00:51:41: Bestimmung.".

00:51:45: Muss man sich ein paar mal öfter anhören?

00:51:47: Ja.

00:51:48: Konntest du da so'n bisschen was mit?

00:51:50: Ja tatsächlich!

00:51:55: Aber

00:51:56: da kannst du etwas mit, das finde ich jetzt so schön.

00:51:59: Ein bisschen fällt mir da schon was ein, ich habe ein paar Bilder im Kopf.

00:52:03: Wie schön!

00:52:04: Vielen Dank.

00:52:06: Sehr gerne.

00:52:07: Ich bedanke mich ja dass du deine Geschichte erzählt hast von Jara.

00:52:11: Sie kann sicherlich vielen Zuhörern Mut machen auch für den letzten Moment auch ein Vorbild sein wie man halt einen würdevollen Abschied gibt das man dafür danke.

00:52:20: Gerne

00:52:21: Und wenn Du Jara jetzt noch mal etwas sagen könntest?

00:52:24: Was würdest du ihr sagen?

00:52:26: Ich bedanke mich für all die Jahre, die du an meiner Seite warst und die du mich beschützt hast und behütet hast.

00:52:34: Und mich an jedes Eckchen getragen hast, an dem wir sein wollten.

00:52:39: Schön!

00:52:41: Ja...

00:52:43: Ich glaube ein schöneres Abflusswort gibt es nicht.

00:52:47: Ich danke dir herzlich wirklich für deine Geschichte und ich bin ganz viele schöne Momente mit deiner Herde.

00:52:54: Dankeschön

00:52:56: Und auch dir, liebe Zuhörerin, lieber Zuhöhrer, danke ich von Herzen dass du uns bisher zugehört hast.

00:53:03: In den Show Notes findest du alle ergänzenden Informationen und Kontaktdaten zu dieser Folge.

00:53:13: Wenn du gerade selbst spürst das der letzte Weg mit deinem Pferd näher rückt und irgendwas in dir sagt Da stimmt etwas mit meinem Pferden nicht.

00:53:21: Ich spüre es aber weiß einfach nicht mehr weiter.

00:53:25: Dann melde dich gerne ganz unverbindlich bei mir.

00:53:28: Du musst diesen Weg nicht allein gehen, gerade weil er so besonders und einmalig ist.

00:53:33: Meine Kontaktdaten

00:53:34: –

00:53:34: und mehr über meine persönliche Begleitung findest du ebenso in den

00:53:37: Shownotes.".

00:53:41: Hat dir dieser Podcast gut getan?

00:53:43: Dann freue ich mich wenn du ihn abonnierst und mit Menschen teilst denen er vielleicht Mut, Trost oder Kraft schenken kann!

00:53:50: Ja und wer weiß… Vielleicht möcht es auch du die Geschichte vom letzten Weg deines Pferdes erzählen?

00:53:56: Schreib mir einfach Bis zur nächsten Folge von Huchspuren im Licht, wenn Pferde ihren letzten Weg gehen.

00:54:02: Alle drei Wochen neu hier auf diesem Kanal!

00:54:05: Und vergesst nie die Verbindung zu deinem Pferd bleibt – für immer.

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