#6 - Macina: Die mutige Tänzerin
Shownotes
Vielen herzlichen Dank an Andrea Gimmler für ihren Mut und ihre Offenheit, über den letzten Weg ihres Seelenpferdes Macina zu sprechen!
Kontaktdaten Andrea Gimmler, Reit-/ Sportmentalcoachin Website: www.andrea-gimmler.de Social Media: https://www.instagram.com/andrea.gimmler_mentalstark Mail: hi@andrea-gimmler.de
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Kontakt Stefanie Hegmann-Celie: Online-Praxis für Pferde Energiearbeit Mail: info@pferde-energiearbeit.com Facebook: www.facebook.com/hegmann.stefanie Linkedin: www.linkedin.com/in/stefanie-hegmann-celie Website: www.pferde-energiearbeit.com Info-Video über die Pferde Energiearbeit: www.youtube.com/watch?v=rM7QXk8_wcA&t=80s
Unterstützung beim Podcast: Annette Weiß, Podcast-Mentorin. funkenweiss, Branded Podcasts, Moderation und Training Mail: aw@funkenweiss.media
Hintergrundmusik, Harfe: Annemiek Bollen - www.kwikstaartje.nl Foto Stefanie: Marianne Künzel-Patuschka
Transkript anzeigen
00:00:05: Es kam im Endeffekt halt raus, dass an dem OP-Tag in der Klinik noch zwei andere Pferde betroffen waren mit dem gleichen Problem.
00:00:14: Die zwei anderen Pferde, eins davon musste nach einer Woche eingeschläfert werden, weil es so dramatisch wurde, dass es einen Herzstillstand gekriegt hat oder kurz davor war.
00:00:23: Und das andere Pferd ist, glaube ich, so vier Wochen.
00:00:39: Herzlich willkommen zur sechsten Folge von Huchspuren im Licht.
00:00:43: wenn Pferde ihren letzten Weg gehen.
00:00:57: Mein Name ist Stefan Hegman-Zeli und ich spreche hier mit Menschen, die ihr Pferd loslassen mussten.
00:01:03: Ihre Geschichten sollen anderen Pferde Menschen Mut machen, denn ein steht fest.
00:01:08: Irgendwann kommt der Tag, an dem wir uns von unserem Pferd verabschieden müssen.
00:01:12: Somit geht es in diesem Podcast darum, dass Liebe und Vertrauen stärker sind als die Angst vor diesem letzten Moment.
00:01:19: Und du wirst deutlich spüren, dass die tiefe Verbindung zwischen Pferd und Mensch weit über den letzten Weg hinausgeht.
00:01:26: Heute darf ich wieder eine ganz besondere Frau begrüßen, Andrea Gimler.
00:01:31: Andrea erzählt in dieser Folge von ihrer Stute Massina, einer temperamentvollen Araber-Berberstute.
00:01:37: Andrea und Massina waren fast zwanzig Jahre lang ein eingespieltes Team, verbunden durch Vertrauen, gegenseitiges Lernen und tiefe Liebe.
00:01:46: Wie diese Verbindung begann, welche Höhen und Tiefen sie gemeinsam erlebt haben und wie Andrea den letzten Weg ihrer Massina gegangen ist, darüber sprechen wir in dieser Folge.
00:01:56: Lehne dich zurück, öffne dein Herz und begleite uns auf dieser Reise.
00:02:01: Liebe Andrea, schön, dass du heute hier bist.
00:02:04: Ja, herzlichen Dank für die Einladung, Stefanie.
00:02:06: Sehr gerne.
00:02:08: Lieber Andrea, magst du dich der Zuhörerin dem Zuhörer direkt vorstellen?
00:02:13: Mhm, sehr gerne.
00:02:15: Ich bin die Andrea Gimler und arbeite hauptberuflich als Sportmentalcoaching und bin da auch über die Pferde rangekommen.
00:02:25: und zwar weil ich einfach viele Freunde habe, die entweder auf Turnieren Stress bekommen haben, mit sich selbst oder auch Angst im Gelände bekommen haben und so meine zwei Leidenschaften verbinden konnte, und zwar Pferde und Menschen wachsen lassen und die sozusagen mental zu stärken, so dass sie wieder sehr gut in Verbindung mit ihren Pferden sind und auch Turniere oder auch Prüfungen wirklich stressfrei und erfolgreich bewältigen können.
00:02:50: Sehr schön, ich hab hier Gänsehaut.
00:02:53: Ja, dass die
00:02:54: Pferde uns immer da wieder hinbringen, ne?
00:02:56: Das ist echt sehr schön.
00:02:57: Genau, genau.
00:02:59: Wir sprechen ja gleich über dein verstorbenes Pferd, Massina de Roches.
00:03:04: Ja, Massina de Roches, also sie kommt aus Frankreich.
00:03:07: Ah ja, ja guck mal.
00:03:09: Ach Gott,
00:03:10: ja.
00:03:11: Ein Weißwein, der Name von einem Weißwein.
00:03:14: habe ich jetzt vor kurzem nachgelesen.
00:03:16: Ah, guck mal.
00:03:17: Genau.
00:03:19: Ja,
00:03:19: dann kann ich mir das auch besser merken, aber so mit Französisch,
00:03:22: oh ja.
00:03:23: Hatte sie denn einen Spitznamen?
00:03:25: Eigentlich Massina.
00:03:26: Massina, hast du immer gesagt.
00:03:27: Genau.
00:03:28: Ja, ja.
00:03:29: Aber so wirklich dann auch der Rufname.
00:03:31: Mhm.
00:03:31: Dann würde ich das jetzt auch bevorzugen.
00:03:34: Genau.
00:03:39: Mein Pferd.
00:03:40: Wenn wir jetzt... Als Zuhörer nun die Augen schließen, welches Bild soll denn von Massina vor unserem Auge entstehen?
00:03:47: Kannst du uns da mitnehmen, sie beschreiben, wer sie war, wie sie aussah?
00:03:54: Genau, also die Massina war eine Schimmelstute.
00:03:57: So ungefähr ein Meter fünfzig groß, eine Araber-Berber-Stute.
00:04:02: Und so die Rasse hat sie auch wirklich komplett repräsentiert.
00:04:06: Also sie war so das Feuer vom Araber.
00:04:09: Also sie hatte auch wirklich so diesen leicht arabischen Kopf gehabt und hat auch super, super viel Energie gehabt.
00:04:16: Hat auch gern mal, wenn sie so ein bisschen Power hatte, den Schweif in die Luft gehoben, die Nüstern groß gemacht und ist damit großen Trab-Schritten über die Koppel gedüst oder Galopp.
00:04:26: Und aber auch die innere Ruhe und Anhänglichkeit vom Berberpferd.
00:04:33: Sie hat wirklich die zwei Rassen, also Araber-Berber ist eine eigene Pferderasse, komplett in sich vereint.
00:04:40: Ihre Eltern waren aus Marokko und Algerien und diese Wildheit in Geiste hat sie auch... mitgebracht, aber trotzdem so eine richtig schöne sanftmütige Stute war sie auch.
00:04:55: Das hört sich ja sehr interessant an und man merkt auch, also ich seh dich ja jetzt hier, was für ein Glanz sie noch jetzt auch in deine Augen bringt.
00:05:03: Ja, voll.
00:05:05: Und auch dieses Bild, was ich bekommen habe, also jetzt auf dem Cover sieht man ja ein Bild von euch zwei, wie ihr da so schön reitet.
00:05:12: Ja, es ist wirklich eine ganz wundervolle Erscheinung, auch so dieses weiße Pferd.
00:05:17: Also ein ganz faszinierendes Wesen.
00:05:19: Darüber haben wir es heute.
00:05:21: Ja, genau.
00:05:22: Und sie ist mir ja auch wirklich aus einer Herde von, sagen wir mal, hundert Pferden in Anfangszeichen zugelaufen.
00:05:28: Da war schon diese Verbindung irgendwo von Anfang an da.
00:05:32: Ja, das ist ja spannend.
00:05:33: Da können wir ja direkt zum ersten Kennen lernen, rüber switchen.
00:05:37: Wie habt ihr euch kennengelernt?
00:05:38: Ja, in Frankreich haben wir uns kennengelernt.
00:05:41: Ich hatte nach meinem Studium, also ich war, das muss ich überlegen, wann war das?
00:05:47: Zwei, genau, war ich fertig mit meinem Ingenieurstudium und das war so kurz nach diesem elften September, da war also die Joblage auf normalen Arbeitsmarkt gerade nicht so prickelnd.
00:05:56: Und da habe ich gesagt, na ja, bevor ich mich jetzt hier ewig rumbewerbe, mache ich doch das mal, worauf ich richtig Lust habe und bin nach Frankreich gegangen auf ein sehr, sehr großes Pferdegestüt, Berberpferdegestüt.
00:06:08: und hab dann Praktikum gemacht.
00:06:11: Ich glaub, es waren sechs Monate, wenn ich es noch richtig weiß.
00:06:14: Genau, bin dort hingefahren mit meinem Rucksack im Zug und hab dann dort bei allem geholfen, was eben angestanden ist.
00:06:21: Pferde füttern, Pferde umkoppeln, Pferde reiten, betreuen, also was also runterpferde, sag ich mal, mit sich bringen, geburten begleiten und so weiter.
00:06:32: Und die Massina ... ist gar nicht auf diesen gestürt, auf die Welt gekommen, sondern auf einem anderen gestürt, wurde aber bei einem Pferdeverkauf in Anfangszeichen eingetauscht.
00:06:43: Sie war da Teil der Jungsturtenherde und ich habe die gesehen und dachte, wow, die ist toll, weil die einfach auch so diesen ja unabhängigen Blick hatte.
00:06:52: Also sie kam auch gar nicht her, wenn man sie streicheln wollte, sondern sie ist erst mal davon marschiert und hat gesagt, hey, ich bin mir selber genug, wer bist denn du?
00:07:00: Und erst so Stück für Stück wurde sie dann auch immer zutraulicher und hat mir sehr, sehr gut gefallen.
00:07:07: Und dann hatte ich gar nicht vor, ein Pferd zu kaufen.
00:07:09: Also, was will ich mit einem Pferd frischen nach dem Studium ohne Job, ohne Geld?
00:07:13: Aber irgendwie hatte sie sich dann doch so in meinen Herz.
00:07:17: dort reingeschlichen und habe dann von Frankreich aus gesagt, okay, wenn ich ein Pferd haben will, brauche ich Geld, habe mich dann von dort aus beworben und hat dann auch geklappt, dass ich dann einen Job bekommen habe und so, dass ich dann sagen konnte, ja, jetzt kann ich auch ein Pferd kaufen und die dann später mit nach Deutschland mitnehmen.
00:07:37: Sie ist wie gesagt im Norden von Frankreich geboren und ihre Eltern sind aber importiert gewesen aus Marokko und Algerien.
00:07:45: Wann ist sie dann zu dir gekommen?
00:07:48: oder nach Deutschland?
00:07:49: Wie alt war sie dann?
00:07:50: Da war sie zwei, drei Viertel oder zweieinhalb besser gesagt.
00:07:54: Also zweitausend ist sie geboren im Mai.
00:07:58: Zweiundhalb war sie da, genau.
00:08:01: mich hat es damals nach München vorschlagen und deswegen ist sie mit mir dann nach München umgezogen.
00:08:07: Ah ja, also dann ja eigentlich relativ schnell, nachdem sie dann gesehen hast, ne?
00:08:12: Genau.
00:08:12: Ja, sollte
00:08:13: so sein, genau.
00:08:14: Ja.
00:08:15: Und
00:08:15: dann habt ihr euch letztendlich ja zusammen entwickelt.
00:08:18: Sie ist ja zwanzig Jahre alt geworden, quasi zwanzig Jahre an deiner Seite, ne?
00:08:23: Ja, genau.
00:08:25: Aber was ist so der Moment?
00:08:27: der dir so jetzt in den Sinn kommt.
00:08:29: Das war einfach mein Glücksmoment mit ihr oder einfach eine unvergessliche Szene.
00:08:35: Ich würde sagen ganz, ganz viele eigentlich.
00:08:39: Also vielleicht so die Anfangszeit war sehr besonders, weil sie, wie gesagt, da in Frankreich komplett ja, ich kann es jetzt mal wild aufgewachsen ist.
00:08:46: Also die kannte klar, halfter anziehen, Hufel kratzen, Hufel bearbeiten, aber das war es halt.
00:08:52: Das heißt, wir sind dann auch viel spazieren gegangen, um alles zu zeigen, wie es so ist in der Großstadt Nähe zu wohnen und so weiter.
00:09:00: Und da war sie halt auch immer sehr, sehr klar.
00:09:03: Also, wenn ich nicht wusste, ob ich mir sicher bin, dass ich da jetzt durchgehen möchte, dann hat sie halt auch entweder stehen geblieben oder hat gesagt, dann drehe ich Fall um und gehe wieder nach Hause, wenn du da keinen Plan hast.
00:09:16: Das Schöne war, das hat sie aber auf eine Art und Weise gemacht, dass wir das sozusagen zusammen gelernt haben.
00:09:21: Also, es war ja auch mein allererstes Pferd.
00:09:23: Da ist man ja auch nicht unbedingt sicher in allem, was man so tut oder selbstbewusst in allem, was man so... weil man probiert ja dann auch noch viel aus oder fragt auch viel rum.
00:09:33: Wie geht das?
00:09:34: Wie mache ich das?
00:09:35: Aber so haben wir es Stück für Stück auch das Lonschieren.
00:09:38: Da hat sich z.B.
00:09:39: der Lonsche immer umgedreht und ich dachte, was mache ich denn falsch?
00:09:43: Und es war nicht viel.
00:09:44: Ich musste nur eine Schulter mehr nach vorne und die andere Schulter mehr nach hinten drehen und plötzlich hat es geklappt mit dem Lonschieren.
00:09:50: Also es ist wirklich so diese feine Art und Weise, wie sie sozusagen auf mich, auf meine Körpersprache, auf meine Gedanken reagiert.
00:09:59: hat, ob Dinge, sagst du mal, geklappt haben, die ich machen wollte mit ihr oder eben sie dann ihren eigenen Plan gemacht hat.
00:10:06: Das war, fand ich, auch das Allerschönste mit ihr.
00:10:10: Ich hatte dann auch ganz viel ausprobiert.
00:10:12: Also, klar, ich habe sie dann eingeritten.
00:10:14: Also, sie war wirklich ein einfaches Pferd in dem Sinne.
00:10:16: Also, sie hat jetzt nie gebockt, gebuckelt oder irgendwelche blöden Sachen gemacht, sondern sie hat so geguckt, aha, das und das möchte die Andrea, dann probieren wir das mal.
00:10:25: Ach, aber Berber haben ja viel Spaß am Laufen.
00:10:28: Sie war sehr, sehr lauffreudig.
00:10:30: Ich habe dann mich am Distanzsport versucht mit ihr, was uns total Spaß gemacht hat, weil sie halt einfach ihre Energie dort ausleben konnte.
00:10:40: Und auch das Training ist ja sehr zeitintensiv.
00:10:43: Das heißt, in der Zeit habe ich ja auch viel.
00:10:46: Zeit mit ihr verbracht, Zeit, dass wir gemeinsam jocken waren oder eben reiten waren im Gelände.
00:10:51: Ich hatte viel Spaß, auch so an Tresurarbeit.
00:10:56: im Sinne von das Pferd beweglich, mobil zu machen, in so eine gerade Richtung reinzubringen.
00:11:03: Und da war sie halt auch immer sehr, sehr fein fühlig, sich darauf einzulassen und auch die Übungen mit mir gemeinsam zu machen.
00:11:12: Und das fand ich so, also die ganze Zeit war für mich der schönste Moment.
00:11:18: Oh, das hast du jetzt sehr schön ausgedrückt.
00:11:23: Ja, sehr schön.
00:11:25: Ja, irgendwann geht diese besondere Zeit dann ja zu Ende.
00:11:29: Darum sprechen wir ja heute auch.
00:11:31: War jetzt der letzte Weg, war der lang oder war der kurz bei ihr?
00:11:36: Der war sehr lang, sage ich jetzt mal.
00:11:40: Also wir sind ja dann auch gemeinsam umgezogen von München jetzt Richtung Stuttgart, wo ich heute lebe im Umkreis von Stuttgart.
00:11:48: Also wie gesagt, wir haben auch eine sehr lange Reise, als ich habe mit ihr meinen Reitabzeichen gemacht.
00:11:52: Meine Trainerscheine, mal vom Englischreiten ins Westernreiten, vom Distanzreiten.
00:11:57: Das ist so eine Reise, die wir halt gemeinsam gemacht haben, die ja auch extrem zusammengeschweißt
00:12:02: hat.
00:12:02: Ja, sicherlich.
00:12:04: Es ging so ein bisschen los, also es hieß ja Schimmelstute, dass sie leichte Schimmeln... Melanome bekommen hat am Schweif.
00:12:12: Die sind unschön, haben sie aber nie gestört, also wir haben sie einfach beobachtet.
00:12:17: Was nur sehr schade war, sie hat am Augenlied rechts auch ein Schimmelmelanom bekommen.
00:12:23: Da hat einem der Tierarzt einfach gesagt, wo müssen wir beobachten, ob sie dann noch das Augenlied schließen kann oder ob sich da irgendwie das Augenlied halt, sag ich mal, so vorwächst, dass ihr das Augenlicht mitzukriegt und sich natürlich dann den Augen entzünden kann.
00:12:39: Na ist es ein bisschen gewachsen.
00:12:41: Und dann hatte ich mit meinem Tierarzt aber besprochen, jetzt ist es noch so klein, jetzt kann man das relativ leicht wegmachen, ohne dass die Chance sehr, sehr, sehr groß ist, da was nicht wieder kommt.
00:12:52: Dann haben wir das gemacht, sie war dann in der Klinik, OP war total easy-peasy, sehr, sehr schnell vorbei, musste eine Vollnackrose machen, weil einfach im Auge das nur in Vollnackrose geht.
00:13:02: Dann hatte ich sie wieder nach drei Tagen nach Hause geholt.
00:13:05: Aber nachdem sie dann zu Hause war, hat sie so zwei Tage plötzlich Wahnsinnsfieber gekriegt.
00:13:11: So einen Vierzig Grad, Rämpfe.
00:13:14: Also sie konnte einfach... Sie ist wirklich wie im Tethanuskrampf plötzlich dargestanden.
00:13:20: Dann hat es geholt, auch der, der sie operiert hat, kam dann.
00:13:23: Wusste auch kein Rad.
00:13:24: Also sagt auch was auch nicht, keine Ahnung.
00:13:27: Und dann haben wir halt mal auf Verdacht, weil Fieber an die Biotikum hoch dosiert, Schmerzmittel und so weiter gegeben.
00:13:34: Seitdem ging es ihr dann eigentlich nicht mehr so wirklich gut.
00:13:37: Wir haben nie rausgefunden, was es ist.
00:13:39: Wir haben nur verdacht.
00:13:41: gehabt, also so Verdachtsdiaglosen.
00:13:44: Es kam im Endeffekt halt raus, dass an dem OP-Tag in der Klinik noch zwei andere Pferde betroffen waren mit dem gleichen Problem.
00:13:51: Die zwei anderen Pferde, eins davon musste nach einer Woche eingeschleffert werden, weil es so dramatisch wurde, dass es einen Herzstillstand gekriegt hat oder kurz davor war.
00:14:01: Und das andere Pferd ist, glaube ich, so vier Wochen.
00:14:05: Weil das einfach die so krasse, die konnte zum Beispiel auch den Kopf nicht mehr runter ins Heu stecken.
00:14:09: Also ich habe ihr dann das Heu hochhängen müssen, damit sie mit geradem Hals fressen konnte.
00:14:15: Ich habe sie nicht aus der Box rausholen können, weil sie einfach nicht mehr laufen konnte.
00:14:18: Also es war fürchterlich.
00:14:20: Ja,
00:14:21: auch für dich anzusehen.
00:14:23: Genau, mit den anderen Pferdebesitzern, die ich dann ja auch den Namen bekommen hatte.
00:14:27: Also da war die Klinik wirklich gut.
00:14:28: Die hat auch geguckt, da hat die Zusammenhänge zu finden und auch alle möglichen Proben eingeschickt.
00:14:33: Ja, also wie gesagt, es wurde nichts Bekanntes gefunden.
00:14:37: Und ja, auf jeden Fall hat sich das dann hingezogen.
00:14:40: Ich habe eine ganz, ganz tolle Tierärztin gehabt, die... Es ist nicht von der Klinik, die naturhaltkundlich und auch klassisch gearbeitet hat.
00:14:50: Wir haben dann so mit Bio-Resonanz probiert.
00:14:53: Alle möglichen, ich sage es mal müllfach im
00:14:54: Kügelchen,
00:14:56: sage ich jetzt mal so ein bisschen flapsig einfach, probiert.
00:14:59: Es ging ja besser.
00:15:00: Also die Krämpfe haben nachgelassen.
00:15:02: Ich konnte sie wieder spazieren, wieder ein bisschen Gymnastik machen, Schenkelweichen, einfach um die Muskeln wieder in Bewegung zu bringen, diese Verhärtungen aus den Muskeln rauszukriegen.
00:15:12: Aber wenn du ein Foto ihr sehen, würde schon Schreck kriegen, weil sie war komplett entmuskelt.
00:15:18: Also, von in die Klinik gebracht, ein Superfit ist, also sie war auch mit ihr im Turniersport aktiv, Leistungsferd sag ich jetzt mal, zu einem Frag, wenn man es mal so sagen möchte, aber ihr Geist hat eigentlich nie aufgegeben.
00:15:35: Also ich hatte oft mit meiner Tierärztin überlegt, lassen wir sie auch gehen, so wie die anderen zwei Pferde oder wie ist es denn, aber sie hat eigentlich immer Sie hat immer gewiert, wenn man gekommen ist.
00:15:47: Sie war auch in einer Laufbox mit zwei Freundinnen, die sie geliebt hat.
00:15:52: Das hat sehr gut funktioniert.
00:15:54: Die haben Rücksicht auf sie genommen, das ist mal auch nicht so
00:15:56: sicher.
00:15:57: Ja.
00:15:57: Das sind Pferde ja auch manchmal, ich sag's mal, gemein zu, wenn andere Pferde krank werden.
00:16:03: Aber das hat alles sehr, sehr gut funktioniert.
00:16:05: Auch die Besitzerin, die ja das andere Pferd gehört hat in der Laufbox, die war da auch extrem hilfsbereit.
00:16:11: Also haben wir gesagt, nee, wir ziehen's durch.
00:16:14: Und dann ging's ja immer, immer besser, Gott sei Dank.
00:16:16: Und es ging aber dann, ja, ich glaube, es war fast drei Jahre.
00:16:21: Wow.
00:16:22: Ich hab, ich konnt's nicht mehr genau rückverfolgen jetzt.
00:16:25: Ich hab noch mal versucht, es rauszufinden.
00:16:27: Die ganzen Tierarztrechnungen habe ich weggeschmissen.
00:16:32: Aber es war eine sehr lange Zeit und dann habe ich sie mit meiner Jungen als Rennpferd mitnehmen können.
00:16:37: Also sie war soweit wieder fit, dass sie einfach mitgelaufen ist.
00:16:40: Ich hatte in der Zeit wie gesagt auch eine junge Studie noch schon und sie der jungen Studie eine ganz tolle Erzieherin war.
00:16:49: und Begleiterin war.
00:16:51: und ja, die junge Studie sozusagen auf ihrem Weg begleitet hat.
00:16:56: Wow.
00:16:56: Er hat es sicherlich so an ihrer Aufgabe auch noch festgehalten, ne?
00:17:00: Total.
00:17:01: Das hat sie sicherlich auch aufgebaut.
00:17:02: Ja.
00:17:02: Mhm.
00:17:03: Mhm.
00:17:04: Genau.
00:17:05: Wow.
00:17:05: Ja, war es wirklich so krasse Auf- und Abs, also am Anfang, ich glaube, ich habe in dem Stall übernachtet und weil wir halt echt nicht wussten, was hat sie, wie kann sie trinken, kann sie fressen, was ist da los, konntest du sich ja auch nicht mehr hinlegen.
00:17:19: Gott sei Dank, das hat dann aber bald wieder geklappt, dass sie dann auch wieder schlafen konnte und so.
00:17:25: war auch so, da hast du wirklich nach jedem Strohhalm gegriffen.
00:17:28: Ich habe dann auch über fünf Ecken in Portugal eine Wissenschaftlerin gefunden, die hat auch ein neues Pferdivirus entdeckt, die so komische neurologische Symptome haben.
00:17:41: Dort hatte ich dann Blutproben hingeschickt mit Luftfracht und mit allem.
00:17:46: Bei ihr war dieser Virenspiegel erhöht, aber der ist halt noch ganz am Anfang von der Forschung gewesen.
00:17:52: Das heißt, sie hat dann gesagt, ja, die Zendenz, dass sie dieses Virus trägt hat, ist da.
00:17:58: Aber ob das wirklich der Auslöser ist, ist kein Mensch.
00:18:02: Also
00:18:03: wir haben sie dann halt wirklich so über alles Immunsystem aufgebaut, körperlich.
00:18:08: ein gutes energetisches Futter gegeben, energiereiches Futter gegeben, damit sie da halt einfach von allen Ressourcen schöpfen kann und wieder fit werden kann.
00:18:18: Ja, da war sie sicherlich sehr dankbar.
00:18:20: So kann ich mir vorstellen und auch so jetzt von außen betrachtet, was man so oder was du dann alles für sie noch getan hast, ist ja megamäßig toll dann für sie.
00:18:31: Auch diese Wertschätzung vom Leben.
00:18:33: Ja,
00:18:35: ja, genau.
00:18:39: Der letzte Moment.
00:18:41: Drei Jahre hast du da ja echt alles für sie getan und sicherlich kam dann irgendwann der Moment, wo es dann wirklich der letzte Moment war.
00:18:49: Wie hast du ihn erlebt?
00:18:52: Also es war auch so wie die ganze Geschichte, so auch eine Reise, sag ich mal, für den letzten Moment, weil es kam dann doch wieder eine Zeit, es war im Winter, ich glaube es ging so November los, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, sie läuft nicht mehr so gerne, ich konnte sie nicht mehr als Handpferd mitnehmen.
00:19:11: Sie ist immer raus auf die Koppel, bis sie auf den Winterauslauf gegangen.
00:19:14: Das war alles gut, aber sie ist nicht mehr so in die Interaktion auch mit ihren Freundinnen gegangen.
00:19:19: Ich bin mit ihr spazieren gegangen weiter, launchieren, war so lala.
00:19:22: Also sie wollte sich einfach nicht mehr viel bewegen.
00:19:26: für den damals zwei-undzwanzigjähriges Pferd, also eher untypisch.
00:19:31: Ich habe halt gemerkt, dass irgendwo hat sie wieder Schmerzen.
00:19:34: Sie hat auch einen sehr dicken Abszess im Bereich vom Brustbein unten entwickelt gehabt.
00:19:40: Den hatten wir im Sommer noch aufmachen lassen.
00:19:44: Ist auch wieder verteilt, aber ich glaube, wir haben die Entzündung nicht rausgekriegt.
00:19:48: Und ich denke, dass sie das einfach mehr geschmerzt hat, weil es war auch warm an der Stelle und sie war immer mehr so ... in sich gekehrt, dann so in der Winterzeit.
00:19:59: Und wo ich dann so richtig gemerkt habe, Dezember über Weihnachten, Anfang Januar, dass sie biestig wurde zu ihren Freunden in der Laufbox.
00:20:08: Also sie war immer schon so die Chefin von der Gruppe, aber auf eine sehr lieben Art und Weise.
00:20:13: Sie ist einfach hingelaufen, wenn sie irgendwo hinwollte und die anderen sind weggegangen.
00:20:17: Und das hat sich so ein bisschen gewandelt.
00:20:19: Sie hat die Ohren angelegt, die Zähne ist ein bisschen gefletscht und hat auch angefangen auszuschlagen gegenüber den anderen.
00:20:26: Und das ist für mich immer so ein Zeichen, dass irgendwas nicht stimmt, wenn sich halt so das Verhalten ändert von dem Pferd.
00:20:33: Also sie hat auch, wir haben so in ihrem Laufbox waren auch so Nachbarinnen, die hat sie immer so... vom Zaun weggebissen und weggeschäucht.
00:20:41: Also, da hat sich wirklich auch so viel geändert.
00:20:43: Also, zu Menschen war sie immer freundlich, aber sie war halt immer mehr auch so in sich gekehrt.
00:20:48: Und dann hatte ich auch noch mal mit der Tierärztin vereinbart, wir geben ihr nochmal Hochdossiert-Schmerzmittel, um rauszufinden, ist das schmerzbasiert, das Verhalten oder vielleicht irgendwas anderes?
00:21:02: Und haben dann eben gesehen, ja, unter Schmerzmittel wird sie wieder die Alte.
00:21:07: Und das ist aber, sagen wir mal, so eine hohe Dosis an Schmerzmittel gewesen.
00:21:10: Das kannst du mal paar Tage machen, aber halt nicht auf Dauer.
00:21:15: Und das war dann so der Punkt, wo ich dann halt überlegt habe, ja, ob ich sie halt gehen lassen muss.
00:21:23: Ja, und das ist sicherlich ganz, ganz schwer, gerade wenn man vorher ja auch so lange immer so auf und ab hatte und auf einmal dann doch der Moment da ist.
00:21:33: Man will sie ja auch gar nicht leiden lassen.
00:21:36: Ja, wann ist der Moment wirklich da, ne?
00:21:39: Aus meinen Erfahrungen ist es meistens, dann ist der Moment einfach klar.
00:21:44: War das auch bei dir dann?
00:21:46: Ja, ich glaube, so im Inneren ja, aber einsehen wollte ich es erst mal noch nicht so wirklich.
00:21:53: Weil, wie du gesagt hast, wär halt ja so lang, so krass auf und ab.
00:21:58: Ja, hatten und ich mir so ein bisschen dann auch, glaube ich, eingeredet habe.
00:22:03: Ja, das ist wieder irgendein Ab, wie die letzten drei Jahre.
00:22:06: Da kommt auch wieder ein Auf.
00:22:08: Ich glaube, so im Inneren irgendwo hatte ich schon das Gefühl, weil ich hatte tatsächlich mich dann im Internet schon so ein bisschen informiert und auch mit meiner Tierärztin geredet, wie das dann funktioniert mit dem Pferd der Einschläfer.
00:22:19: Und ich habe das zwar mit anderen Pferden schon miterlebt oder andere Besitzer dabei geholfen, die gesagt haben, ich pack das nicht, das Pferd dabei zu begleiten.
00:22:29: Aber wenn es als eigene Pferd ist, ist das halt nochmal eine ganz andere Hausnummer.
00:22:33: Da gab es ja auch diese Horror-Stories mit diesen Reuternasiemittel und Pferdekämpfen und Schmerzen und was weiß ich.
00:22:40: Und das war eigentlich für mich der größere Horror,
00:22:43: wie
00:22:44: zu überlegen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt oder morgen der richtige Zeitpunkt ist.
00:22:49: Zu wissen ja, wie ist denn so der richtige Weg, so ein Pferd gehen zu lassen.
00:22:55: Und hast du dann von ihr ein bestimmtes Zeichen bekommen, dass du jetzt wusstest, ja jetzt ist es heute und nicht morgen?
00:23:03: Ja, also es ging glaube ich so über eine Woche, dass das halt immer massiver wurde, dass sie die anderen weggebissen hat, also ihre Gruppe, ihre Freundinnen im Endeffekt, dass wir das dann sogar so gemacht haben, dass wir die zwei Freundinnen aus der Laufbox ausgelagert haben in Einzelboxen, weil das natürlich für die Freundinnen total unschön war und natürlich für sie ja auch.
00:23:27: Und dann haben wir so nochmal zwei, drei Tage sozusagen alleine.
00:23:31: natürlich mit Nachbarn in der Laufbox gegeben, um zu gucken, wie ist es da?
00:23:37: Und da ist aber auch immer mehr in sich gekehrt gewesen.
00:23:40: Und dann habe ich gesagt, ja okay, das ist glaube ich so kein Zustand für sie, weil sie halt tatsächlich wirklich die Schmerzen hatte, dass wir dann ja über diesen Schmerzmitteltest dann gemacht, nachdem die anderen Mädels draußen waren.
00:23:52: Und dann hatte ich einen Tierarzt, von dem ich wusste oder mir gefallen hat, sagen wir mal, mit welchem Cocktail.
00:23:59: Ja, die Pferde einschläfert.
00:24:01: Den hatte ich dann angerufen und der hat dann gesagt, hey, du übermorgen bin ich bei dir in der Nähe.
00:24:07: Und dann war eigentlich der Tag klar.
00:24:08: Ja.
00:24:10: Ja, du bist so wie in so einer Wolke so ein bisschen.
00:24:13: Also, ja klar, der Verstand hat das entschieden und hat ja den Termin ausgemacht und so.
00:24:19: Und ich sage mal, das organisiert drumherum.
00:24:22: Aber irgendwie so vom, vom Inneren bist du da schon so ein bisschen irgendwie in, in so einer Wolke, in so einem ganz komischen Modus, sag ich jetzt mal.
00:24:32: Ja.
00:24:32: Ja, also das war dann tatsächlich, also klar, wir sind dann noch eine kleine Runde spazieren gegangen, so geputzt, füttert, so, sagen wir mal, so die Sachen, die halt gepasst haben für sie und da war es ja auch schön zugänglich wieder.
00:24:47: Und
00:24:47: wie gesagt, das Schmerzmittel hat man dann auch nicht abgesetzt, weil ich gesagt habe, die zwei Tage kriegt sie das jetzt auch noch, bis der Tjaatz dann eben kommt.
00:24:54: Aber dann warst du auch natürlich dabei, denke ich, oder?
00:24:58: Ja, ja, ja.
00:25:00: Ja, für jeden Fall, genau.
00:25:01: Gab es da noch einen besonderen Moment oder einen Blick oder eine Situation, die du dann für dich so als Abschied in Frieden bezeichnen würdest?
00:25:11: Du warst da ja eigentlich nicht mit eins so, dass sie es gehen musste.
00:25:16: Sag mal, die Situation an sich war jetzt ja erst mal so, wie sie war und wie konntest du damit dann Frieden finden?
00:25:25: Ja, ich glaube, weil ich es ja halt so gesehen habe.
00:25:28: Einfach, dass sie nicht mehr sie selber war in der Zeit davor.
00:25:33: Ja, ich sag, dass sie da halt einfach diese Schmerzen hatte.
00:25:36: und ich sag mal, Tiere sollten keine Schmerzen haben.
00:25:40: Die könnte sich auch nicht so wie wir bewusst einordnen, sondern die merken das nur.
00:25:45: Da ist ein Schmerz und könnt darauf reagieren.
00:25:48: Und sie hat halt dann durch Abwehr reagiert gegenüber ihren Freundinnen zum Beispiel.
00:25:54: Wo ich sie dann rausgeholt habe, wo dann der Tierarzt dann eben da war.
00:25:58: Ja, ich weiß nicht.
00:25:59: Sie hatte so auch schon so eine Ruhe in sich.
00:26:03: Das war so, glaube ich auch, was Besonderes.
00:26:07: Dann haben wir ja noch mal so ein bisschen würdes.
00:26:10: Ein Schlafer und selber hat das Herz ja dann auch noch mal ein anderes Schmerzmittel dazugegeben.
00:26:16: Genau.
00:26:17: Und dann war sie, glaube ich, auch in sich selber sehr ruhig.
00:26:23: Ich spüle ja auch mehr, als wir meinen.
00:26:26: Und andererseits dadurch, dass sie ja dann auch erlöst wurde von ihren Schmerzen, dann dass ihr es auch über die Ruhe zeigt, dass sie da auch Vertrauen hat in allen, was ist.
00:26:36: Ist ja schon sehr berührend, ja.
00:26:41: Ah, ja.
00:26:44: Muss man erst mal eben einmal tief durchatmen, ne?
00:26:48: Ja, genau.
00:26:49: Ja, weil
00:26:50: man ist sofort wieder in der Situation drin, ne?
00:26:52: Ja.
00:26:53: Da kriegt man ja schon so wieder die Bilder, sag ich jetzt mal vor die Augen, wie wir dann halt so rausgelaufen sind, ja, vom Stall.
00:27:00: Ja.
00:27:01: Irgendwann die vom Stallbesitzer ausgesuchte Stelle.
00:27:05: Mhm.
00:27:06: Genau.
00:27:12: Ohne meinen Pferd.
00:27:13: Dann kann ich mir vorstellen, du warst sicherlich bis zum letzten Atemzug dabei.
00:27:17: Ja, wie war dann der Moment danach?
00:27:20: Wie hast du dich gefühlt?
00:27:23: Hm, hab ich mich gefühlt.
00:27:25: Ja, irgendwie schon auch wie in so einem Film.
00:27:28: weil es ja dann doch sehr schnell geht.
00:27:31: Also wie gesagt, deswegen hatte ich auch genau diesen Tierst mehr ausgesucht, weil der halt, ich sag jetzt mal eine Mischung hatte, wo es tatsächlich wirklich sehr schnell geht und bekommt dann halt die Injektion und die brechen ja dann wirklich einfach, ich sag jetzt mal tot zusammen.
00:27:44: In dem Sinne.
00:27:45: Also deswegen war es schon so gefühlt, noch wie in so einem Film und dann, wenn es ja dann noch am Boden liegt, da war es ja auch noch warm, also hat sich ja wie lebendig noch angefühlt.
00:27:56: Nee, und dann, ja.
00:27:58: Hast du noch mal so verabschiedet?
00:28:00: Sag ich mal, es war auch abends.
00:28:01: Das heißt, das ganze Stall war auch leer.
00:28:03: Also das war auch dann gut.
00:28:05: Und dann sag ich mir, lass mir das abends machen, nicht da irgendwie tagsüber im Trubel und so.
00:28:12: Und dann hatte ich noch die zwei Freundinnen geholt.
00:28:15: Also eine davon ist auch mein Pferd gewesen.
00:28:19: Und hab die da noch mal eben hingeführt, dass die auch das verstehen, warum die jetzt nicht mehr wieder kommt.
00:28:26: Genau.
00:28:27: Ist auch ganz wichtig, ne?
00:28:28: Ja.
00:28:29: Ja, und dann, ja, haben wir das so tschüss gesagt.
00:28:34: Ja.
00:28:36: Ja.
00:28:39: Ja, das muss dann erst mal verarbeitet werden, ne?
00:28:41: Und hat sicherlich auch lange noch Zeit gebraucht, wahrscheinlich.
00:28:46: Also erst mal noch mal herzlichen Dank, ne?
00:28:48: Weil ich glaube, alle, die jetzt zuhören, ja, die verstehen wirklich, wie viel Mut es macht, darüber zu reden.
00:28:57: Ja.
00:28:58: Ja, also es ist schön, weil man halt so die Bilder wieder hat, also auch vom Pferd, wie sie halt ja noch gesund war, fit war, war auch jetzt von dem
00:29:12: Tag.
00:29:13: Und ja, gerade also wie gesagt, ich war ja auch viel in Marokko, Algerien, also Nordafrika, weil sie ja Berberpferd und über den Zuchtverband, Berberzuchtverband, VFZB.
00:29:25: Und ja, da, wenn man Pferde oder Menschen verabschiedet, das sagt man auch immer bonbon, also guter Wind.
00:29:34: So wie wir gerne eben sagen, gut über den Regenbogen zu kommen.
00:29:39: Und ja, und dieser bonbon passt, glaube ich, sehr gut zu ihr.
00:29:46: Ja.
00:29:49: Genau,
00:29:51: sehr gut,
00:29:52: rüberzukommen.
00:29:53: Ja.
00:29:56: Ja.
00:29:59: Ja, das passt wieder sehr gut zu ihr und sehr schön.
00:30:03: Ja, wie das alles immer so wieder zusammenpasst, ne?
00:30:07: Ja.
00:30:07: Mhm.
00:30:08: Ja.
00:30:10: Genau.
00:30:10: Ja.
00:30:11: Und jetzt so ist halt dann auch ein schönes Bild, einfach wie sie halt mit dem Wind, ja, ist dort über die Wiesen flitzt.
00:30:20: Ja.
00:30:21: Das wird sie sicherlich.
00:30:23: Ja.
00:30:25: Oh, ja.
00:30:28: Ja.
00:30:29: Und wenn du jetzt so mal von heute auf die Zeit zurückblickst, das war jetzt im Jahr zwanzig, was würdest du jetzt so sagen, hat sie auch so im Nachgang noch so beeinflusst, jetzt so, ja, dein Leben beeinflusst?
00:30:45: Ui, eigentlich in allem, würde ich behaupten.
00:30:49: Also in allem, ja, sie hat... so mein Berufsweg beeinflusst.
00:30:53: Ich hatte ja vorhin erzählt, ich bin ja studierte Ingenieurin, habe da jetzt auch, äh, dreiundzwanzig Jahre hauptberuflich drin gearbeitet und aber immer nebenberuflich mit Pferden gearbeitet.
00:31:05: Also ich hatte relativ früh meinen Trainerschein gemacht mit ihr.
00:31:10: Also er schreit Abzeichnung, Scherbezeichnung, was man da so alles braucht dafür.
00:31:13: Und, ähm, weil ich einfach so viel Spaß hatte, mit ihr zu lernen.
00:31:18: Und auch das, was ich gelernt habe, anderen Menschen beizubringen oder nahe zu bringen, die Verbindung Menschpferd nahe zu bringen, weil sie so eine tiefe Verbindung irgendwie, finde ich, zu mir aber auch zu anderen Menschen gesucht und gefunden hat.
00:31:34: Genau.
00:31:34: Und das war dann auch, wo ich dann letztes Jahr angefangen habe.
00:31:37: Jetzt mache ich das wirklich hauptberuflich.
00:31:40: Und deswegen auch als ... Reitsport-Mental-Coaching jetzt, Arbeide, um Menschen zu helfen, eben mehr und besser in die Verbindung zu ihren Fernen zu kommen.
00:31:49: Sei es, weil sie Turniere reiten wollen oder sei es, weil sie einfach angstfrei durchs Gelände reiten wollen.
00:31:54: Und da habe ich eigentlich so die Massina immer vor Augen, dass sie so tatsächlich so der Initialzünder war, sagen wir mal, auch für meinen Weg und auch für meinen Wachstum in allem, was ich so ausprobiert und gemacht habe.
00:32:08: Ach, wunderschön.
00:32:09: In
00:32:10: der Zeit, wo ich jetzt, wie gesagt, hauptberuflich als Ingenieurin Führungskraft gearbeitet habe, war sie immer so der Ausgleich, nicht als Freizeitausgleich, weil das mag ich nicht, sondern als Gedankenausgleich oder als einfach andere Art von Gedanken von herangehen, also noch stärker in Verbindung zu sein und auch dieses Gefühl, sage ich mal, ins normale Geschäftsleben mitzunehmen.
00:32:42: Und das war auch das, was viele Kollegen oder Mitarbeiter dann immer wieder gesagt haben, dass ihnen so viel Spaß macht, mit mir zusammenzuarbeiten.
00:32:49: Weil ich da halt irgendwie doch nochmal einen anderen Blick habe oder anders die Menschen vielleicht sehe oder einbinde.
00:32:56: Und das ist halt einfach auch was, was sie mir dabei gebracht hat.
00:33:00: Also das kannst du in keinem Kurs lernen, sondern das kannst du halt durch diese Pferdeverbindung, glaube ich, einfach erleben und dann umsetzen.
00:33:09: Ja, das glaube ich auch.
00:33:10: Also die prägen uns einfach, die Pferde.
00:33:14: Ich finde auch persönlich, die Pferde bringen uns einfach zu unserem, ja, hören selbst, zu uns selbst täglich, indem wir einfach nur mit denen zusammen sind.
00:33:24: Das spürt man ja im Außen, also wie deine Arbeitskollegen das ja dann so wunderschön beschrieben haben.
00:33:28: Es macht einfach Spaß, mit dir zu sein, weil du echt bist.
00:33:32: Genau, genau.
00:33:33: Nee, das ist tatsächlich, glaube ich, so.
00:33:35: Das ist, glaube ich, eine sehr schöne Beschreibung, wirklich in Kontakt zu sein mit sich selbst, mit der Welt, mit den anderen, mit den Tieren, mit den Pferden.
00:33:44: Also, ich glaube, das machen Pferde.
00:33:46: Also, ich glaube, sie sind ja Herdentiere.
00:33:48: Also, das ist ja ein Teil von ihrem Sein.
00:33:50: Und das ist dann wirklich auch nochmal zu sehen und dann halt zu erleben und dann auch selber so zu leben.
00:33:57: Das ist wirklich das große Geschenk, was die Pferde ja auch an uns machen.
00:34:00: Ja.
00:34:03: Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Pferde ja uns zu uns bringen, wie wir es gerade so eben schön beschrieben haben, und wenn dann die Pferde von uns gehen, dann nehmen sie ja meistens irgendetwas mit, leicht sogar auch von uns.
00:34:16: Was meinst du denn, was hat Massina von dir mitgenommen?
00:34:21: Nicht, dass es jetzt nicht wieder zurück ist, aber sicherlich in dem letzten Moment.
00:34:26: Und dadurch, dass du ja jetzt auch in dem der Zeit danach an dir gearbeitet hast, wieder neue Pferde.
00:34:35: Also jetzt im Sinne von mitgenommen, dass jetzt was fehlt, habe ich nicht den Eindruck.
00:34:42: Ah ja, guck mal.
00:34:43: Eigentlich ist sie ja in dem Sinne noch da, zwar nicht körperlich, aber so im Kopf, im Geist ist sie ja eigentlich noch da oder in den Gedanken.
00:34:53: Ja, guck mal.
00:34:55: Ja, das ist sehr schön, dass du das sagst.
00:34:57: Denn da sagst du ja auch noch mal, dass du ja auch fühlst, dass die Seele ja nicht stirbt.
00:35:02: Nee.
00:35:03: Das, was ich ja auch mal sage.
00:35:05: Und dass du dann jetzt auch sogar noch sagst, sie hat dann auch nichts mitgenommen, weil sie ist ja noch bei mir.
00:35:09: Also wunderschön.
00:35:12: Ja.
00:35:13: Und wo fühlst du sie heute
00:35:14: noch?
00:35:16: Eigentlich überall.
00:35:18: Also sie ist einfach
00:35:20: da.
00:35:22: Sagen wir es mal.
00:35:23: Zum Beispiel, jetzt habe ich ein junges Pferd, auch ein Araber-Berber, also die gleiche Rasse wie sie, aber ein bisschen ein anderer Typ.
00:35:29: Klar, wenn ich mit ihm arbeite, dann habe ich immer so das Gefühl, er splinzelt mich ihr Schalk auch so ein bisschen aus den Augen an, aber irgendwie so das Gefühl eigentlich immer ist sie da.
00:35:40: Sehr schön.
00:35:40: Ja.
00:35:40: Ja,
00:35:41: es ist auch so jetzt mit der Madison.
00:35:45: mit meiner anderen Studie, die leider sehr, sehr früher gehen musste.
00:35:48: Da hatten wir nur vier gemeinsame Jahre.
00:35:51: Aber auch da ist es so, die war vom Typ komplett anders.
00:35:57: Auch sehr unabhängig, aber auch da habe ich immer wieder den Eindruck, die ist ja auch noch da.
00:36:02: Und die war so wie gesagt so ein kleines Schellmin, grinst mich gefühlt und die Ecke an.
00:36:08: Mhm,
00:36:08: auch schön.
00:36:09: Ja, sie war auch eine Berberstute.
00:36:11: Eine Quarterstude war das.
00:36:13: Eine Quarterstude.
00:36:14: Genau.
00:36:15: Aber beide hatten ja dann diesen Schell.
00:36:17: Also ein
00:36:18: witzigerweise auch ein Schimmel.
00:36:20: Ach ja, guck mal.
00:36:21: Ja, ja,
00:36:22: schön.
00:36:23: Ja, und dann kann man garantiert davon ausgehen, wenn man jetzt bei dir irgendwie was bucht, dass da auch immer Witz und Shame dabei ist.
00:36:29: Ja, definitiv.
00:36:32: Ja, sehr schön.
00:36:33: Das ist auch so das, was mir einfach sehr, sehr viel Spaß macht am Leben.
00:36:38: Also so alles mit einer gewissen Leichtigkeit, Lockerheit, Fröhlichkeit, Energien zu sehen und zu machen, genau.
00:36:47: Ja, sehr schön.
00:36:49: Ja, da kann man sich also drauf freuen, würde ich jetzt mal so sagen.
00:36:54: Aber wir haben ja alle Kontaktdaten nachher von dir in den Show-Nos reingeschrieben, also dann kann der Zuhörer, die Zuhörerin sich da gerne alles mal in Ruhe angucken.
00:37:03: Ja, sehr gerne, freue ich mich.
00:37:05: Wenn wir jetzt nochmal gucken, auf die Botschaft zurückgehen, also deine Botschaft an Menschen, die ihr fährt gerade auf dem letzten Weg begleiten.
00:37:15: Was wünschst du dir, dass die Zuhörer aus eurer Geschichte mitnehmen?
00:37:20: Tatsächlich einfach sich und den Pferden gut zuhören.
00:37:24: Egal, wie es dem Pferd grad geht, was auch möglich ist, mit dem Pferd machen.
00:37:29: Also wenn es wie bei Massina und mir ist, dass du dich halt in der Box beschäftigst, dass du so ein bisschen grausputzt oder einfach nur dabei sitzt oder eine kleine Runde spazieren.
00:37:38: Und dann da einfach so gucken, wie geht's ihr?
00:37:41: Also wie ist sie vom Ausdruck, vom Blick, vom Körper und da so reinfühlen sie oder eher noch sie selbst?
00:37:50: Oder hat sich da vielleicht was verändert im Wesen oder auch, sag ich mal, im Körper?
00:37:57: Und da rechtzeitig einfach auch selber vielleicht zu entscheiden, es geht der Weg weiter oder hört er vielleicht gemeinsam irgendwo dann auf, weil die Entscheidung muss leider der Besitzer treffen.
00:38:09: Genau, und sich da auch allem, was einem vielleicht an Hilfe angeboten wird, da auch zu nutzen.
00:38:15: Also wie gesagt, ich hatte dann eine ganz, ganz tolle Tierärztin, die zu mir dann einfach gesagt hat, wir haben beide den Eindruck, sie hat sich verändert, sie hat Schmerzen.
00:38:24: dass uns das mal mit dem hoch dosierten Schmerzmittel probieren, ob sich das wieder ihr Wesen anfangs zurückdreht, was dann ja so war, um einfach wirklich zu sehen, wie geht's dem fährt.
00:38:35: Sie können leider nicht mit Worten sprechen, aber halt durch ihren Ausdruck, durch ihr Verhalten, wie sie sind, wie sie gucken, wie sie agieren.
00:38:44: und da einfach drauf zu gucken und sich da auch dann halt eingestehen.
00:38:49: Es war ja bei mir dann auch so.
00:38:50: Ich musste ja dann in den Anführungszeichen mir eingestehen, okay, wir haben jetzt drei Jahre alles versucht, was irgendwie möglich ist oder was, was uns da gemeinsam eingefallen ist.
00:38:59: Aber es hat sich halt leider doch dann anders gewandelt, als ich natürlich gehofft hatte, die Zeit über uns da auch nicht zu lange.
00:39:08: zu ziehen, sag ich mal, weil man vielleicht selber sich an das Pferd so dran gehängt hat.
00:39:13: Ich sag's jetzt mal, vielleicht abhängig ist, wie sie das, sondern da auch wirklich sagen, Pferd ist eine Persönlichkeit.
00:39:21: Man selber ist eine Persönlichkeit und beide wirklich zu achten.
00:39:25: Das Pferd als Persönlichkeit zu achten und den Mensch als Persönlichkeit zu achten.
00:39:29: Und dann vielleicht da entsprechend zu entscheiden oder zu gucken, wen brauche ich denn noch, um diese Entscheidung zu treffen.
00:39:36: Das ist eine schöne Botschaft.
00:39:38: Danke dir.
00:39:41: Die Baumaktion.
00:39:42: Ich frage ja jede Interviewpartnerin, ob sie ein Baum für ihr verstorbenes Pferd pflanzen möchte.
00:39:48: Ja, liebe Andrea, kannst du dir vorstellen, ein Baum für Massina zu pflanzen?
00:39:53: Und wenn ja, welchen hast du dir ausgesucht?
00:39:57: Spannende Geschichte.
00:39:58: Also ich finde das ein richtig schönes Symbol.
00:40:02: Weil ja so der Baum ja auch wirklich so das Wachstum-Symbol auch für mich ist und der ja wirklich so schön nach oben auch Richtung Himmel wächst, was wieder zum Bon-Wan, zum guten Wind auch von Amassina ja schön passt.
00:40:16: Warum ich gerade so ein bisschen zöger, ich glaube ich habe den Baum schon unbewusst gepflanzt, also ohne das Bewusst als bewussten Akt sage ich mal zu tun.
00:40:26: einen schönen Garten, wo wir das Haus an den Garten übernommen haben, war das extrem kahl und wir haben jetzt über die Jahre immer wieder beiden Apfelbäume, eine Heinbuche gepflanzt und in dem Jahr, im Frühjahr dann, habe ich dann tatsächlich nochmal einen Apfelbaum.
00:40:47: gepflanzt und irgendwie Äpfel umfährt, glaube ich, passt ganz gut zusammen.
00:40:53: Und das war nämlich auch so ziemlich der letzte Platz, der im Garten noch frei war.
00:40:57: Und ich glaube, der Apfelbaum, das ist der Baum für die Massina, würde ich sagen.
00:41:02: Oh, schön.
00:41:04: Ja.
00:41:04: Ja.
00:41:05: Dann kriegt der jetzt auf jeden Fall noch mal eine bewusste Widmung.
00:41:09: Ja.
00:41:10: Unbewusst war das, glaube ich, so ein bisschen, aber jetzt das doch mal so bewusst zu machen und zu sagen.
00:41:15: Und ja, das ist jetzt der Massina-Baum.
00:41:17: Das ist glaube ich sehr, sehr schön.
00:41:19: Ja,
00:41:20: das freut mich.
00:41:21: Da freut sie sich sicherlich auch.
00:41:23: Genau.
00:41:25: Mit den Äpfeln.
00:41:26: Ja, genau.
00:41:27: Extra alle für sie.
00:41:30: Ja, und dann habe ich ja noch eine Botschaft von Massina.
00:41:33: Die durfte ich ja empfangen.
00:41:35: Da hast du mir das okay gegeben.
00:41:37: Ja,
00:41:38: also.
00:41:40: Ich trage den Sternenstaub von Universen in mir.
00:41:43: Ich nutze nur Verbindungen, die gut für alle sind und treffe Entscheidungen aus innerer Reinheit heraus.
00:41:50: Mein Geist
00:41:51: ist frei
00:41:51: und sehe wieder klar.
00:41:53: Angst vor Gewitter gleichzeitig umgewandelt.
00:41:57: Danke, durch alle meine Selbstheilungen.
00:42:00: So versuche nicht nur krampfartig, die überschießende Energie in deinem Zentrum aus dem Weg zu gehen, durch das Verlassen deiner Komfortzone.
00:42:08: Was nützt dir deiner Hyperaktivität?
00:42:11: Lebe deine Lichtnatur und gleichzeitig deinen Körper.
00:42:14: Gehe in Zukunft, Gefahr, Heilung, Geist, Körper, Reich beschenkt und werde du selbst.
00:42:25: Danke.
00:42:27: Durch Rennen von einem Geschäft zum anderen ist Heilung.
00:42:31: Danke.
00:42:32: Richte deinen Blick nach innen.
00:42:34: Dem Gefühl Angst, Danke.
00:42:37: Angst tritt auf, zu dir und anderen vor Selbstkontrolle zu verlieren und existiert.
00:42:44: Verwende dein Geist aus deiner inneren Reinheit heraus.
00:42:50: Oh, richtig schön.
00:42:52: Also von meiner Perspektive aus.
00:42:54: Das Thema Angst, das ist ja jetzt auch dein Thema.
00:42:57: Geneile
00:42:58: Beruf, das das so... rauskommt, sie so erwähnt, finde ich schon wieder speziell.
00:43:04: Es ist immer ebenso zur Erklärung.
00:43:06: Ich bekomme immer meistens Worte und die reihen sich aneinander.
00:43:10: Manchmal bin ich froh, wenn es dann Sätze sind, die auch angegeben werden aus meinen Büchern.
00:43:16: Ja, und das gibt dann die Botschaft zusammen.
00:43:18: Das denke ich mir also nicht aus.
00:43:20: Danke dir.
00:43:21: Ja, sehr gerne.
00:43:23: Wenn du jetzt, Massina, heute noch einmal etwas sagen könntest, was würdest du ihr sagen?
00:43:30: Ich glaube einfach, ja, danke.
00:43:34: Ja.
00:43:35: Genau, für die tolle Zeit und das tolle gemeinsame Wachstum, glaube ich.
00:43:41: Ja.
00:43:43: Genau.
00:43:45: Was wir so gemeinsam erlebt haben und gemacht haben.
00:43:50: Und ich glaube, das ist auch die Zusammenfassung von der langen Botschaft.
00:43:56: Ich sage jetzt auch Danke, lieber Andrea, wirklich für die sehr berührende und wirklich mutige und offene Gespräche über den letzten Weg von Massina und wünsche dir für deinen Weg alles, alles Gute.
00:44:08: Ja, danke dir.
00:44:10: Ich sage einfach von Herzen, Herzen danke.
00:44:13: Ja, danke dir.
00:44:15: Liebe Stefanie, also auch für die Einladung.
00:44:18: Ich war sehr, sehr gespannt, wo du die ausgesprochen hast, weil es ja ein sehr ungewöhnliches Format ist und auch ein sehr ungewöhnliches Gesprächsthema, also dass du da den Mut auch hast.
00:44:29: Ja, und ich fand es ein sehr, sehr schönes Gespräch und hat auch die Massinamir wieder so ein bisschen präsenter noch mal gemacht.
00:44:36: Also da vielen herzlichen Dank.
00:44:40: Ja, gemeinsam in Weg noch mal Präsenter gemacht und damit ja auch meinen Weg.
00:44:44: Ja, sehr gerne.
00:44:44: Denn das Ziel ist es ja auch wirklich, das Pferd noch mal ins Licht zu setzen.
00:44:49: Das gehört auch dazu.
00:44:51: Genau, genau.
00:44:52: Die Hochspuren im Licht.
00:44:54: Ja, genau.
00:44:55: Andrea, bis dann.
00:44:56: Bis dann.
00:44:57: Ja, tschau.
00:44:58: Und auch dir, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, danke ich von Herzen, dass du uns bisher zugehört hast.
00:45:11: Wenn dir diese Folge
00:45:12: gut getan
00:45:12: hat, abonniere meinen Podcast Hufspuren im Licht, wenn werde ihre letzten Wege gehen und teile ihn gern mit Menschen, denen er Mut und Kraft schenken könnte.
00:45:22: In den Show Notes wenigste immer ergänzende Informationen und vielleicht magst auch du deine Geschichte einmal erzählen, schreib mir gerne.
00:45:31: Bis zur nächsten Folge, alle drei Wochen hier auf diesem Kanal.
00:45:35: Und vergesst nicht, die Verbindung zu deinem Pferd bleibt.
00:45:39: Für immer.
00:45:39: Das
00:45:39: war's.
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